Aktuelles

Krisenkommunikation in der Praxis

Kompetenzen, Formate und Wirkungen

Empfehlungen von Dipl. Psych. (Univ.) Eberhard Stahl (Teil 2)

Interview von Jürgen Heim

Dipl. Psych. (Univ.) Eberhard Stahl

Die Gefahren und Auswirkungen der globale Corona-Pandemie treffen uns alle - gesellschaftlich, beruflich, privat, gesundheitlich und existenziell. In einer derart dramatischen Situation spielt die gelingende Krisenkommunikation eine zentrale Rolle. Wie sollten Politiker, Führungskräfte und Verantwortliche kommunizieren? Wo liegen die Chancen einer konstruktiven Sprache.

Der Hamburger Kommunikationspsychologe Eberhard Stahl stellt seine praktischen Empfehlungen vor.

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Vom Sagbaren zum Machbaren? (Teil 2)

Dr. Astrid Séville

Dr. Astrid Séville

Im öffentlichen Diskurs unserer liberaldemokratischen Gesellschaft lassen sich die sprachliche Verrohung, die Brutalisierung wie Enthemmung und eine politische Verschiebung nach rechts nicht verbergen. Gibt es einen Resonanzraum für rechtsextremistische Gewalttaten? Anforderungen an einen politischen Diskurs und an ein soziales Miteinander formuliert Dr. Astrid Séville: Sie fordert mehr Anstand, Respekt und Taktgefühl und empfiehlt Staat und Gesellschaft, sich einer Kultur der Enthemmung, der Schamlosigkeit und Brutalität, der persönlichen Angriffe entgegenzustellen.

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Radio-Podcast - RBB Kultur

Konflikte lösen durch Mediation 

Dr. Sybille Kiesewetter, Dr. Eva Spiro und Christoph Cornelius Paul im Hörfunk

Sanfter streiten

Der Berliner Rechtsanwalt und Mediator Christoph Cornelius Paul sowie die Mediatorinnen Dr. Eva Spiro (Bremen) und Dr. Sybille Kiesewetter (Berlin) berichten im Rahmen eines Hörfunkbeitrags des RBB (Rundfunk Berlin-Brandenburg) über ihre beruflichen Erfahrungen.

Die Vorteile der (Familien-)Mediation liegen auf der Hand - wie eine Mediandin anschaulich bestätigt.

Zum Nachhören

Kommunikationstheorie

Sonderserie 2020: Basiswissen Kommunikation

von Jürgen Heim

Jürgen Habermas

Prof. Dr. Jürgen Habermas, einer der weltweit meistdiskutierten Philosophen und Soziologen der Neuzeit, stellt in seinem Hauptwerk »Theorie des kommunikativen Handelns« eine Gesellschaftstheorie vor, in der er das »Lebenswelt-Konzept«, den »Sprechakt« und psychoanalytische Erkenntnisse über eine verzerrte Kommunikation integriert.

Mit dieser Theorie verbindet er den »lebensweltlichen« und den systemtheoretischen Zugang zum Alltag und erlaubt damit die Berücksichtigung objektiver Lebensbedingungen und ihrer Auswirkungen auf unseren Alltag.

 

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Rezension »Das Besondere Buch«

Plädoyer für einen zeitgemäßen Heroismus von Prof. Dr. Dieter Thomä

Warum Demokratien Helden brauchen

 

Der Argwohn gegenüber denen, die sich in der Demokratie nach Helden sehnen, ist groß.

Doch in der Krise hoffen viele Menschen auf charismatische Leitfiguren. Ist ihre Heldenverehrung ein Rückfall in autoritäre Zeiten?

Dieter Thomä liefert mit »Warum Demokratien Helden brauchen« ein gutes Argument für die Fortsetzung der Debatte, warum Demokratie-Helden helfen können, politische Krisen zu überwinden.

 

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Familienmediation

Untersuchungen von Prof. Dr. Reinhard Greger

Prof. Dr. Reinhard Greger

Kann die fehlende finanzielle Förderung der Mediation ein Hindernis für die noch zu geringe Ausbreitung von Mediationsangeboten sein? Viele Mediatorinnen und Mediatoren gehen davon aus, dass mit der Einführung einer Mediationskostenhilfe die erhoffte Akzeptanz für dieses konsensuale Modell im Rahmen familiengerichtlicher Verfahren zu verbessern sei. Prof. Dr. Greger hat das Berliner Modellprojekt BIGFAM untersucht und seinen Evaluierungsbericht vorgelegt.

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Aus der Praxis der Wirtschaftsmediation

Kommunikation, Mediation und organisationale Achtsamkeit in Projekten

von Kurt Faller

Kurt Faller

Im Rahmen der digitalen Transformation stehen ständig wechselnde Umfeldbedingungen auf der Tagesordnung. Sie erzeugen immer wieder Unsicherheiten und komplexe Anforderungen für Unternehmensorganisationen und Verwaltungen.

Der Organisationsberater, Coach und Systemdesigner Kurt Faller beschreibt vier wesentliche Phasen der innerbetrieblichen Konfliktbearbeitung und präsentiert seine »Systemdesign-Schleife«, mit der sich ein mediativ erweitertes Konfliktmanagementsystem in Unternehmen, Verwaltung oder Organisationen implementieren lässt.

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Wer schweigt, macht sich mitschuldig.

von Jürgen Heim

Editorial Jürgen Heim

Vor dem Hintergrund der furchtbaren Verbrechen in Hanau und Halle wird eines deutlich: Der Zusammenhang zwischen Sprache und Terrorismus, zwischen Rhetorik und rassistischer Gewalt ist enger geworden.

Es beginnt immer mit der Sprache. Wir alle sind gefordert - nicht nur die Politik. Wer jetzt stillhält und gegenüber einem Alltagsrassismus mit seiner enthemmten Sprache schweigt, macht sich mitschuldig. Wir alle.

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Kommunikationsmodelle

Sonderserie 2020: Grundregeln über Kommunikation

von Jürgen Heim

Friedemann Schulz von Thun

Missverständnisse in der Kommunikation zählen zu den Hauptursachen von Konflikten. Jede übermittelte Nachricht kann vom Sender und vom Empfänger unterschiedlich gestaltet und interpretiert werden.

Um die potenziellen Ursachen dieser Störungen zu ermitteln und Fehler zu vermeiden, hilft das Modell des Kommunikationsquadrats des Hamburger Psychologen Prof. Dr. Friedemann Schulz von Thun.

 

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Aus der VUCA-Praxis

Kommunikation, Mediation und organisationale Achtsamkeit in Projekten

von Kurt Faller

Kurt Faller

Ständig wechselnde Umfeldbedingungen im Rahmen der digitalen Transformation erzeugen für die Arbeit von Unternehmensorganisationen und Verwaltungen immer wieder Unsicherheiten und komplexe Anforderungen. Was bedeutet das für die Umsetzung von Projekten?

In der Antwort auf diese Frage betont der Autor Kurt Faller in Teil 2 seines Beitrags den besonderen Stellenwert einer geeigneten Kommunikation sowie die Potentiale von Mediation und organisationaler Achtsamkeit.

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Video-Beitrag aus der Praxis

Mediation und Dialog mit den Betroffenen

Dr. Thomas R. Henschel (Video)

Dr. Thomas R. Henschel in Namibia

1904 fand im heutigen Namibia der erste Genozid des 20. Jahrhunderts statt - verübt von Deutschen. Die Folgen von Landnahme, Rassismus und Völkermord sind auch in der Gegenwart deutlich spürbar.

Deswegen ist das Engagement zivilgesellschaftlicher Akteure zur Dialogführung und Vermittlung so wichtig.

Dr. Thomas R. Henschel war auf Einladung als Mediator bei den Dialoggesprächen in Namibia dabei.

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Interaktion und Verhalten in der Kommunikation

Empfehlungen von Dipl. Psych. (Univ.) Eberhard Stahl (Teil 1)

Interview von Jürgen Heim

Dipl. Psych. (Univ.) Eberhard Stahl

Wann immer wir miteinander sprechen, folgen wir unbewusst bestimmten Interaktionsformaten. Können wir von diesen Mustern abweichen? Bestimmen diese Formate auch in Konflikten, wie die Beteiligten sich dort verhalten?

Der Hamburger Diplom-Psychologe und Psychologische Psychotherapeut Eberhard Stahl beantwortet diese Fragen und betont: Zu jedem Interaktionsformat beeinflusst uns ein Verhaltensskript, welche Ziele dabei verfolgen werden und welche nicht.

 

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Kommunikation auf dem Prüfstand

Rechtspopulistische Sprache und Gewalt

von Dr. Astrid Séville

Vom Sagbaren zum Machbaren?

Die sprachliche Verrohung, Brutalisierung und Enthemmung in digitalen Netzwerken und öffentlichen Diskursen eskaliert zunehmend. Wird unsere Sprache aggressiv politisch instrumentalisiert? Bereitet der gegenwärtige Rechtspopulismus durch eine Strategie der Provokation, der Grenzüberschreitung und anschließenden Relativierung den Boden für rechtsextreme Einstellungen und Gewaltbereitschaft?

Die Entwicklungen und Folgen diskutiert die Kommunikationsexpertin Dr. Astrid Séville von der LMU (Ludwig-Maximilians Universität München).

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Internationale Übersicht 2020

Synopse 2020: Abschlüsse nach der Zertifizierungsverordnung und der D-A-CH Verbände 

von Jürgen G. Heim

Die Zertifizierungsverordnung (ZMediatAusbV) und alle Abschlüsse der Verbände

Nach Erlass der neuen Zertifizierungsverordnung (ZMediatAusbV) nimmt die Zahl der »Zertifizierten MediatorInnen« deutlich zu.

Die Mediationsverbände kritisieren das Modell der Selbstlizensierung mit den zu niedrigen Anforderungen und stellen ihre Ausbildungsregelungen und Abschlüsse gegenüber.

Vergleichen Sie selbst: Sie finden hier alle Angaben in einer umfangreichen Synopse 2020.

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Am 5. Juni 2020 im Harnack-Haus

Gastreferent: Dipl. Psych. (Univ.) Eberhard Stahl

Eberhard Stahl

Der bekannte Experte für »Interaktionsmuster«, Dipl. Psych. (Univ.) Eberhard Stahl, widmet sich beim 13. Berliner Mediationstag am 5. Juni 2020 in Berlin den Interaktionsformaten und ihren Skripten in Konfliktkonstellationen.

Seine zentralen Fragen: Wie können wir kreativer und angemessener mit Konfliktinszenierungen umgehen? Worin besteht die dafür notwendige dramaturgische Kompetenz? Antworten darauf bekommen die Teilnehmenden in Berlin am Freitag 5.6.2020

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Zukunft der Mediation

Konsequenzen und Strategien zur Förderung der Mediation

Interview mit Prof. Dr.iur. Thomas Trenczek, M .A.

von Jürgen Heim

Prof. Dr.iur. Thomas Trenczek, MA

Nach den intensiv diskutierten Ergebnissen des Evaluationsberichts zum Mediationsgesetz, stellt sich immer wieder die Frage: »Wohin geht die Reise - Mediation?«.

Mediation aktuell befragt dazu bekannte Vertreterinnen und Vertreter der Mediationsszene nach ihren Vorschlägen und Empfehlungen zur Unterstützung, Weiterentwicklung und Qualitätssicherung der Mediation.

Lesen Sie heute die Antworten von Prof. Dr. iur. Thomas Trenczek aus Hannover.

 

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Ein unverzichtbares Grundlagenbuch

Interview mit den Autorinnen Dr. Isabell Lütkehaus und Izabella Pach

von Jürgen Heim

 Autorinnen Dr. Isabell Lütkehaus und Izabella Pach

Mit ihrem Ausbildungshandbuch »Basiswissen Mediation« stellen die Autorinnen Dr. Isabell Lütkehaus und Izabella Pach einen schnellen, kompakten und gut strukturierten Ein- und Überblick über alle aktuellen Inhalte und Themen vor.

Ein unverzichtbares Grundlagenbuch für alle Mediatorinnen und Mediatoren in Praxis und Ausbildung nach den Vorgaben der ZMediatAusbV für die Zertifizierung.

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Fachliteratur

Veröffentlichung überdurchschnittlicher Masterarbeiten

in Kooperation mit der Europa-Universität Viadrina

Viadrina Universität

Unser Kooperationspartner, die Europa-Universität Viadrina, vermittelt vor dem Hintergrund individueller berufspraktischer Qualifikationen die theoretischen Kenntnisse und praktischen Fähigkeiten auf den Gebieten der Mediation und des Konfliktmanagements. Überdurchschnittliche und impulsgebende Masterarbeiten der Absolventen werden im Rahmen der »Viadrina-Schriftenreihe zu Mediation und Konfliktmanagement« im Wolfgang Metzner Verlag veröffentlicht.

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Basiswissen

Nachhaltige Entwicklungsgewinne durch Mediation

von Prof. Dr. Leo Montada

(Fortsetzung von Teil 1 »Wechselseitiges Verstehen in der Mediation und der Kampf um Gerechtigkeit«)

Prof. Dr. Leo Montada

Mediation bietet in der facettenreichen Bearbeitung eines konkreten Konfliktes Chancen für nachhaltige Entwicklungsgewinne und damit für »Mehrwerte« im Sinne nachhaltiger Erkenntnis- und Kompetenzgewinne.

Prof. Dr. Leo Montada führt in seinem Beitrag aus, warum der normative Diskurs mit der Option für eine Evaluierung und Optimierung, zum wohl wichtigsten Mehrwert einer Mediation zählt.

 

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10. Kongress Konfliktmanagement in der Bau- und Immobilienwirtschaft

Mit seinen praxisbezogenen Programmpunkten will der 10. Kongress der DGA-Bau und des MKBauImm am 30. Oktober 2020 in Berlin wieder dazu beitragen, dass Streitigkeiten in der Bau- und Immobilienwirtschaft durch Präventionsmaßnahmen nach Möglichkeit vermieden und auftretende Konflikte durch die Wahl eines geeigneten ADR-Verfahrens und Hinzuziehung kompetenter Streitlöser rasch beigelegt werden.

Das Leitthema 2020: »Innovation-Effizienz-Wertschöpfung«

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Wirtschaftsmediation

Innerbetriebliche Konfliktbearbeitung als Co-Produktion (Teil 1)
von Kurt Faller

Kurt Faller - Unternehmen und ihre Führungskräfte in der Mediation

Wie kann eine innerbetriebliche Wirtschaftsmediation von den verantwortlichen Führungskräften und Mediatorinnen oder Mediatoren für die beteiligen Konfliktparteien und die Organisation zielführend bewältigt werden? 

Inwieweit ist Fach-und Feldkompetenz der eingesetzten Mediatorinnen und Mediatoren notwendig? Welche Anforderungen an eine kompliziert zu haltende Balance bestehen, wenn das Mediationsverfahren in die Strukturen des Unternehmens integriert wird und zugleich unabhängig und vertraulich bleiben soll?

 

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Weiterbildung und die Kosten

Übersicht 2020 über aktuelle  Förder- und Finanzierungsprogramme von Bund und Ländern

von Jürgen G. Heim

Weiterbildung und die Kosten

Jetzt für 2020 planen und rechnen: Bund und Länder beteiligen sich auch im Jahr 2020 wieder mit zahlreichen Programmen an den Kosten für berufliche Fort- und Weiterbildungen. Einen aktuellen Gesamtüberblick 2020 über Prämiengutscheine, Weiterbildungssparen, Stipendien, Bildungsurlaub und Bildungsschecks von Bund und Ländern erhalten Sie in unserer aktuellen Übersicht.


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Empfehlungen von Prof. Dr. Reinhard Greger

im Gespräch mit Jürgen Heim

Prof. Dr. Reinhard Greger

Die Zahl der »zertifizierten Mediatoren« nach der ZMediatAusbV – in Kraft seit September 2017 - nimmt deutlich zu. Doch ist diese Bezeichnung der Ausbildungsabschlüsse in den Verbänden und sonstigen Bildungseinrichtungen außerhalb der Verordnung noch erlaubt?

Der Bundesverband MEDIATION e. V. hat zwischenzeitlich auf die geänderte (deutsche) Rechtslage reagiert und bezeichnet seinen Abschluss als »Lizensierung«.

Lesen Sie die ausführliche Bewertung des führenden Mediationsexperten, des vorm. BGH-Richters Prof. Dr. Reinhard Greger.

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