25 Jahre BM - Editorial Jubiläumsausgabe in »Spektrum der Mediation 67«

Fachzeitschrift
25 Jahre BM - Editorial Jubiläumsausgabe in »Spektrum der Mediation 67«

Die Sonderausgabe für den europaweit größten Mediationsverband

Sonderausgabe Spektrum der Mediation - 25 Jahre BM

 

 

Der Bundesverband Mediation (BM) feierte am 27. Mai in Berlin und bundesweit sein 25-jähriges Bestehen.

Aus diesem Anlass erschien Mitte Mai die große Jubiläumsausgabe von »Spektrum der Mediation« als Sonderausgabe SdM 67.

Lesen Sie hier das Editorial der Redaktion mit einem Überblick zu den HeftpatInnen, AutorInnen und ihren Beiträgen:

Fachartikel, Erzählungen, Informationen, Nachrichten und Anekdoten über eine Erfolgsgeschichte - von den Anfängen einiger Pioniere bis hin zum nunmehr europaweit größten Verband mit annähernd 2.600 Mediatorinnen und Mediatoren.

 

»Liebe Leserinnen und Leser,

 denken Sie 25 Jahre zurück:

War Ihnen 1992 die Mediation bereits ein Begriff? Hatten Sie zu dieser Zeit schon von einer Mediatorin oder einem Mediator gehört? Vermutlich nicht.

Doch zu dieser Zeit fanden sie sich: Die ersten Pioniere. Sie arbeiteten in den unterschiedlichsten Bereichen der gewaltfreien Konfliktarbeit. Überzeugt von den Werten der nachhaltigen Verständigung und des eigenverantwortlichen Umgangs mit Konflikten setzten sie den Grundstein für eine Erfolgsgeschichte: Mit ihrer Begeisterung für die Ressourcen der Mediation organisierten sie sich in einer Gruppe und gründeten einen Verband. Den Bundesverband Mediation (BM).

Und heute?

In nur 25 Jahren entwickelte sich der BM zum mitgliederstärksten Berufsverband von MediatorInnen in Europa. Er hat wesentlich dazu beigetragen, dass die Mediation ihren Weg in die Gesetzgebung fand. Unterstützt von den Qualitätskriterien des BM konnten sich Tausende zu MediatorInnen ausbilden lassen. Mit ihrer Konfliktkompetenz tragen sie in allen Bereichen nach und nach zu einer Änderung der gesellschaftlichen »Streitkultur« bei.

Lassen auch Sie sich in unserer Jubiläumsausgabe von dieser Begeisterung anstecken:

Sie kommt in den vielen Grußworten und Glückwünschen zum Ausdruck, die Sosan Azad und unser Heftpate Uwe Reichertz-Boers zusammenstellten.

Begleiten Sie in einer Rückschau die ersten Pioniere zu den Anfängen des BM: Tilman Metzger befragt alte Weggefährten (S. 15 ff.) und Christoph Hatlapa beleuchtet die Entwicklungen der Mediationsausbildungen (S. 20 f.).

Das erste Grundlagenbuch zur Mediation stammt von Christoph Besemer, einem der Protagonisten politischer Mediationsprozesse (S. 22 ff.). Günther Braun unterstreicht die wichtige Rolle der BM-Arbeit für die Schulmediation (S. 25 f.), Ulla Püttmann (S. 27 ff.) stellt das Bensberger Mediationsmodell (BMM) vor und Sandra Heidrich berichtet über ein lebendiges Mediationskonzept (S. 30).  Im Jahr 2000 fand die erste bundesweite Fachtagung für Gemeinwesenmediation statt - Nadja Gilbert und Jamie Walker blicken zurück (S. 31 ff.).

Gibt es eine geschichtliche Notwendigkeit für das Zusammenrücken der Mediationsverbände im In- und Ausland? Die BM-Vorstände Jutta Hohmann (2007 bis 2013) und Anusheh Rafi (seit 2013) erinnern sich (S. 35 ff.).

Unser Heftpate Roland Kunkel diskutiert mit Prof. Ulrich Bröckling (S. 40 ff.) über dessen lesenswerte, durchaus kritische Positionen zur Mediation – kommentiert von Michael Cramer (S. 44 f.).

Die Bedeutung der Mediation in Deutschlands außenpolitischen Beziehungen betont Cornelia Brinkmann (S. 46 ff.) und Angela Mickley unterstreicht die international stark nachgefragten Mediationsmethoden (S. 49 f.). Jamie Walker bringt ihre Wertschätzung für die Unterstützung des BM beim Aufbau des MiKK e. V. zum Ausdruck(S. 51 f.).

Wo sehen junge AusbilderInnen die Zukunftsperspektiven von Mediation und Verband? Karlo Sabo sammelte spannende Antworten dazu (S. 55 ff.). Die wichtigen Funktionen des »Ältestenrates« - ein junggebliebenes Expertengremium ehemaliger BM-Vorstände - stellt die Sprecherin, Isabell Kresse vor (S. 59 f.).

»Was machen eigentlich …?« einige der bekannten Persönlichkeiten im BM fragen unsere Heftpatinnen Birgit Keydel und Gudrun-Schwanert-Tschechne (S. 61 ff.) Und sie dürfen wir bei einem ganz persönlichen »Telefonat« über einige Geschichten und Anekdoten des Bundesverbandes belauschen (S. 64 ff.) – in einer abschließenden Kolumne zum (Mit-) Schmunzeln.

Was lehrt uns diese Geschichte? Wenn wir etwas verändern wollen, können wir alle etwas dazu beitragen. Und wie? Offen denken - Anderes aushalten – Neues schaffen – mitmachen.

Engagieren auch Sie sich: der Jubilar und seine Fach- und Regionalgruppen freuen sich ganz besonders über neue, aktive Mitglieder.

Ihr Jürgen Heim

Leitung Redaktion«

 

Eine Leseprobe und Bestellmöglichkeiten finden Sie hier.