Die »Big Five« der Mediation Teil 2

»Spektrum der Mediation« (SdM) 69
Die »Big Five« der Mediation Teil 2

Ein Diskurs über Grundsätze und Prinzipen

von Dr. Birgit Keydel

Big Five der Mediation Teil 2

Wie antworten Sie auf die Frage: »Kennen Sie die Big Five der Mediation?« Gibt es sie? Und wenn ja, was könnten sie sein? Sind darunter die grundsätzlichen Prinzipien mediativen Handelns zu verstehen?

Allerdings sind diese Prinzipien keine festen Dogmen bzw. unverrückbare Parameter, sondern eher zu bestimmende Handlungsräume. Unsere Autorin Dr. Birgit Keydel erfasst sie mithilfe gegensätzlicher Begriffspaare und beschreibt sie in ihrer dialektischen Wechselbeziehung. Im ersten Teil des Beitrags (SdM 68) wurden bereits drei Begriffspaare erläutert: Vertraulichkeit – Transparenz; Freiwilligkeit – Zwang, Neutralität – Parteilichkeit.

Im zweiten Teil beschreibt sie nun die letzten zwei der »Big Five«.

»Die Betrachtung der Big Five in ihrer dialektischen Wechselbeziehung gibt auch die Chance, die in der Vergangenheit immer wieder auftauchenden Debatten wie z. B. die um Vorgespräche oder Freiwilligkeit teilweise zu klären. Im Prinzip ist jede Mediationsschule gefragt, sich im Rahmen dieser Gegensatzpaare zu bewegen und ihre Antworten auf die Gestaltung dieser Verhältnisse zu geben. Dabei wird es einen großen Raum von Flexibilität, aber auch Grenzen geben, um letztlich noch im Format der Mediation zu bleiben.«

 

Dr. Birgit Keydel

 

Lesen Sie die weiteren Ausführungen unserer Autorin Dr. Birgit Keydel  in der Ausgabe 69 von »Spektrum der Mediation« ab S. 22.

 

 

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