»Das Gespenst der Zukunft« – »Spektrum der Mediation« SdM 75

Fachzeitschrift
»Das Gespenst der Zukunft« – »Spektrum der Mediation« SdM 75

Was bewegt uns?

»Spektrum der Mediation« SdM 75

Die Angst vor der Zukunft  – dieses  Gespenst irritiert und verunsichert derzeit unsere Gesellschaft Mit dem Schwerpunktthema »Gespenst der Zukunft. Was uns bewegt.« wurde daher in der Frühlingsausgabe der  Spektrum der Mediation« SdM 75 ein aktuelles und gesellschaftlich relevantes Thema aufgenommen, das derzeit viele Menschen bewegt. Einige Aspekte werden beleuchtet und vor allem gezeigt, wie Mediatorinnen und Mediatoren mit diesem Phänomen umgehen.

Welche grundsätzliche Chance kann Mediation bieten, um Menschen bei »Geistererscheinungen« lösungsorientiert zu begleiten?

»Das Gespenst der Zukunft« – kann man es bändigen oder beschwichtigen? Dieser und anderen Fragen gehen unsere HeftpatInnen Petra Hövelborn und der Münchner Konfliktforscher und Philosoph Dr. Karl Kreuser nach (S. 12 ff.).

Entwicklungen mit offenem Ausgang sind reizvoll und zugleich beängstigend. Die Diplom-Psychologen und Mediatoren Dres. Harald Pühl und Klaus Obermeyer plädieren dafür, den Schritt zu wagen, eine neue Qualität von Ungewissheit anzuerkennen.

Lea Regling und Petra Hövelborn – unterstützt von der BM-Fachgruppe – wollen das Gespenst Digitalisierung entmystifizieren (S. 20).

Dr. Thomas Henschel sieht in der Zukunft einen Möglichkeitsraum, den wir aktiv gestalten dürfen. Wie in der Mediation bedarf es dazu Engagement und die Bereitschaft zur Kooperation. (S. 23).

Yvonne Matthei beschreibt die Chancen und Risiken von Konfliktmanagement-Strategien für zukunftssichere Unternehmen (S. 26) und Swetlana von Bismarck wirft zusammen mit Dagmar Lägler einen Blick auf die Familienmediation 4.0 in digitalen Zeiten (S. 30). Typische Denkfehler von MediatorInnen nimmt Katty Nöllenburg selbstkritisch ins Visier (S. 33). Zoe Schlär fokussiert die Anwendungsbereiche und Abgrenzungen von Beratungs- und Mediationsformaten im familiären Kontext (S. 37), während Dr. Isabell Lütkehaus und Frank Glowitz mit Praxisfällen die unterschiedlichen Trennungsphasen von Paaren untersuchen.

Neue Chancen für MediatorInnen im modernen Arbeits- und Gesundheitsschutz erkennen Ute Liepold wie Tilmann Günther (S. 44). Die wichtige Abgrenzungen und Optionen der Formate Mediation, Schlichtung und Moderation klärt der Frankfurter Rechtsanwalt und Mediator Tobias Glienke (S. 52).

Und an das Vermächtnis des verstorbenen Konfliktforschers Prof. Dr. Peter Heintel erinnern die Münchener Mediationsexperten Dres. Gisela und Hans-Georg Mähler (S. 48).

(JH)

Alle weiteren Informationenfinden Sie hier.

 

 

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