Jetzt erschienen: Heft 60 »Spektrum der Mediation«

Die auflagenstärkste deutsche Fachzeitschrift für konsensuale Verfahren
Jetzt erschienen: Heft 60 »Spektrum der Mediation«

Die Winterausgabe »Lizenz zum Mediieren - Wege in die Mediationspraxis«

Spektrum der Mediation Heft 60

»Wie komme ich an meine Mediationsfälle?« und »Welchen Fall möchte ich haben?« - kommen Ihnen diese Fragen bekannt vor?

In der Winterausgabe 60 zeigen Ihnen die Fachbeiträge unter dem Schwerpunktthema »Lizenz zum Mediieren« unterschiedliche Wege in die Mediationspraxis.

Die Ausgabe beginnt mit einer Warnung des des europaweit größten Bundesverbandes für Mediation (BM) an seine Mitglieder: Wer mit dem Zusatz »zertifiziert« auftritt, läuft Gefahr, durch Anwaltskanzleien kostenintensiv abgemahnt zu werden. Wie ist die Rechtslage? Was wird empfohlen? Lesen Sie die Empfehlungen unseres Autors, des vorm. BGH-Richters, Prof. Dr. Reinhard Greger, in Heft 60 (Link ergänzt auf unserem Fachportal s. u.).

Prominente Familien- und Wirtschaftsmediatoren, die Münchener Rechtsanwälte Dres. Gisela und Hans-Georg Mähler sowie Dr. Reiner Ponschab nehmen in ihren lesenswerten Beiträgen zum Thema »Fachkompetenz von Mediatoren und Mediatorinnen« Stellung.

Kaum ein Thema sorgt derzeit für derart polarisierende Reaktionen wie der Zuzug von Asylbewerbern. Die rasant ansteigenden Zahlen stellen nicht nur die Kommunen im Land vor große Herausforderungen. Gesamtgesellschaftlich und vor allem bei Anwohnern von Unterkünften beginnen kontrovers geführte Diskussionen über Fragen der Belastbarkeit und Zuzugsbegrenzung. Die Fachbeitrage von Bürgermeister Dr. Tobias Benz (»Zustimmung und Ablehnung Bürgerbeteiligung bei Unterbringung von Flüchtlingen«) und einem Mediatorenteam um Dr. Gisela Wachinger, Robert Meldt, Prof. Dr. Roland Fritz und Piet Sellke (»Bürgerbeteiligung nach den Kriterien der Mediation») demonstrieren, wie in der Gemeinde Grenzach-Wyhlen in Baden-Württemberg die Bürgerbeteiligung zum Bau einer Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber und Flüchtlinge praktisch umgesetzt und nach den Kriterien der Mediation gestaltet wird.

Wie sehr wirkt sich die innere Haltung auf die Bereitschaft von potenziellen Medianden und Mediandinnen aus, Mediationen durchzuführen? Kirsten Schröter (»Welchen Fall möchte ich haben? Wege in die Mediationspraxis«) und Vanessa Vetter (»Mediation: Realität, Vision oder Illusion? Was macht den Unterschied?«) plädieren für das tägliche Handeln mit mediativen Mittel, um so in der Übung für den »Ernstfall« zu bleiben.

Warum ist eine gute Positionierung so wichtig? Und kann das Ziel, ein langfristig tragfähiges Geschäftsmodell zu entwickeln, eine gute Grundlage für den Erfolg des eigenen Unternehmens sein? Lesen Sie die Antworten von Manuel Weinand und ihre Hinweise zu den Schlüsselbegriffen »Selbst-Marketing und Netzwerkarbeit« (»Positionieren Sie sich! Erfolgsfaktoren für MediatorInnen«).

Wer stellt sich als Mediatorin oder Mediator die Frage, ob ich mit meiner Hilfestellung auch Geld verdienen darf? Und wenn ja, wie viel? Kees Wiebering versucht mit seinen Ausführungen das Dilemma aufzulösen (»Wofür erhalten wir unser Honorar? Zwischen Engagement und Profession«).

Susanne Perker berichtet über ihre erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Handelskammer Hamburg (»Mit Kooperationen zum Erfolg - Wirtschaftsmediation braucht Öffentlichkeitsarbeit«) und Elisabeth Schulze-Jägle beschreibt ihre Erfahrungen aus dem E-Learning-Kontext zur Vermittlung von Mediationsverfahren (»Mehr Sichtbarkeit für Mediation Flexible Informationsbereitstellung und nachhaltige Wissensvermittlung«).

Christoph C. Paul demonstriert im Rahmen seines Fallberichts (»Mediation einer Eigentümergemeinschaft«) die Einbeziehung von Experten, Maren Jopen & Bernhard Eggerbauer stellen das Projekt Leonhard vor (»Hinter Gittern: Frei sein beginnt im Kopf. Das Projekt Leonhard vermittelt GFK«) und Ludwig Linden referiert über »Bi-nationale Kindschaftskonflikte« - einem deutsch-schweizerischen Symposium in Bern.

Unter dem Titel »Kommunikation und Selbstbestimmung - Mediation im Aufgabengebiet rechtlicher Betreuungen« interviewt der Redakteur des Fachportals »Mediation aktuell« die Hamburger Rechtsanwältin und Mediatorin Stefanie Ernst über ihre anspruchsvollen Tätigkeit einer »Berufsbetreuerin« für die Personen- und Vermögenssorge.

(JHeim)

 

Interessiert Sie der Inhalt von Heft 60, das im Dezember erschienen ist?
Sichern Sie sich diese Ausgabe und bestellen Sie Ihr persönliches Exemplar.


Das Abonnement unserer vierteljährlich erscheinenden Zeitschrift bekommen Sie hier.

Allen Interessenten empfehlen wir ein günstiges Schnupperabonnement: Zwei Ausgaben zum Einstiegspreis von nur 12 Euro.

Das ganze Jahr über bestens informiert – mit »Spektrum der Mediation«.

 

Literaturempfehlung 
Friedman, Himmelstein: Konflikte fordern uns heraus
Friedman, Himmelstein

Mediation als Brücke zur Verständigung
mit je einem Vorwort von Lis Ripke und Gisela und Hans-Georg Mähler

Details
38,80 €incl. MwSt.
Broschiert, 346 Seiten, im September 2013 erschienen