Mediation und Bürgerbeteiligung in der öffentlichen Planung – ein Dilemma?

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Mediation und Bürgerbeteiligung in der öffentlichen Planung – ein Dilemma?

Einladung zum Podiumsgespräch am 20.2.2018 (19 Uhr) an der HU Berlin

HU Berlin

Der»Verein zur Förderung von Wissenschaft und Praxis der Mediation« lädt am 20. Februar um 19 Uhr zum Podiumsgespräch » Mediation und Bürgerbeteiligung in der öffentlichen Planung – ein Dilemma? in die Juristische Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin eingeladen – unterstützt vom dortigen Institut für Anwaltsrecht.

Die erste Vorsitzende Verena Werhahn und ihre Stellvertreterin Dr. Monika Pasetti freuen sich im Namen des gesamten Vorstandsteams mit der folgenden Einladung auf die Teilnahme interessierter Gäste:

»Durch die wachsende Protestbereitschaft der Öffentlichkeit bei umweltrelevanten Großvorhaben, aber auch bei kleineren Infrastrukturvorhaben, gewinnt der Konsens- und Befriedigungscharakter der Mediation zunehmend an Bedeutung.

Aber kommt die Mediation nicht regel­mäßig zu spät und kann sie überhaupt zur Behebung von hoch eskalierten Konflikten in der öffentlichen Planung eingesetzt werden? Ist sie als ergebnisoffene und konsensorientierte Konfliktbearbeitungsmethode überhaupt geeignet, solchen Konflikten vorzubeugen?

Mit einem Panel von Experten auf dem Gebiet der öffentlichen Planung, stellvertretend für einige der beteiligten Protagonisten – dem Land, der Behörde, dem Vorhabenträger und dem Vermittler/Mediator – wollen wir zusammen mit Ihnen / Euch die Herausforderungen und Chancen, die sich der Mediation als Konfliktbearbeitungsmethode in der öffentlichen Planung stellen, diskutieren.

Wir freuen uns auf unsere Gäste auf dem Podium:

Dr. h.c. Eckart Hien, langjähriger Präsident des Bundesverwaltungsgerichts, fachplanerischer Begutachter vieler bedeutender Verkehrs- und Infrastrukturvorhaben; zahlreiche Vorträge und Veröffentlichungen zum Thema »Bürgerbeteiligung und öffentliche Planung«.

Dr. Frank Nägele, ehemaliger Staatssekretär in den Ministerien für Wirtschaft und Verkehr der Länder Schleswig-Holstein und Niedersachsen, war als Landesvertreter an einigen konflikt­reichen Großvorhaben, wie z. B. dem Dialogverfahren bei der Fehmarnbelt-Querung, beteiligt.

Eleonore Lohrum, Leiterin der Rechtsabteilung Infrastruktur der Deutschen Bahn AG und damit Vertreterin einer der wesentlichen Vorhabenträger der Bundesrepublik Deutschland, interessierte sich bereits seit ihrem Jurastudium an der FU in Berlin für die besonderen Herausforderungen der Planfeststellung im Schienenverkehr.

Annika Schreiber, Juristin und Mediatorin, Lehrbeauftragte an der Universität Konstanz, promoviert aktuell über Mediation als Instrument der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung – Bedingungen der Implementierung von Mediationsergebnissen in Verwaltungsentscheidungen.

Unser Vorstandsmitglied Dr. Alexander v. Aretin, Rechtsanwalt und Partner der Kanzlei Graf von Westphalen in Berlin, daneben zunehmend als Mediator tätig, absolvierte seinen Studiengang Mediation an der Viadrina mit einer Masterarbeit über Mediation in der öffentlichen Planung und wird die Veranstaltung moderieren.

Wir freuen uns auf einen lebendigen Gedankenaustausch auf dem Podium sowie mit Ihnen und Euch!

Ein besonders herzlicher Dank geht an das Institut für Anwaltsrecht der Humboldt-Universität zu Berlin für die Unterstützung bei der Vorbereitung!«

 

Weitere Informationen können dem Einladungs- und Programmflyer entnommen werden.

 Podiumsgespräch am 20.02.2018 an der HU Berlin



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