Tagungen und Kongresse in Düsseldorf, Frankfurt, München und Nürnberg

Vorschau
Tagungen und Kongresse in Düsseldorf, Frankfurt, München und Nürnberg
Viadrina Frankfurt Oder

 

 

 

 

 

Besuchen Sie mit uns diese kommenden Kongresse:

In unserer Vorschau erhalten Sie Informationen über die wichtigsten Tagungen der letzten und nächsten Wochen in Düsseldorf, Frankfurt an der Oder, München und Nürnberg.

 

 

 

»Kongress des Verbandes der Baumediatoren e. V.«- Düsseldorf

Am Freitag, 20.03.2015 fand in Düsseldorf der »2. Kongress des Verbandes der Baumediatoren e. V.« unter dem Leitthema »Stand der Technik – Konfliktmanagement in der Bau- und Immobilienwirtschaft« statt.

Die Bau- und Immobilienwirtschaft wird nicht von Konflikten verschont. Jedoch gibt es eine Vielzahl von Optionen, konstruktiv mit Konflikten umzugehen. Die Mediation ist ein hervorragend geeignetes Mittel, da sie – anders als die gerichtliche Konflikt lösung – den Schwerpunkt auf die Interessen aller Beteiligten legt. Erneut werden die Vermittlung von Konfliktlösungsinstrumenten und deren praktische Umsetzbarkeit den Schwerpunkt des Kongresses bestimmen.

Folgende Fragen standen im Mittelpunkt des Kongresses:

  • Projektorganisation und Konfliktbearbeitung, wie geht das?
  • Welches Konfliktmanagement ist im Bauzeitenstreit angezeigt?
  • Wie kann ich mediativ führen?
  • Welche Interdependenz besteht zwischen Kooperation und Vertrauen?
  • Stehen Mediation und Adjudikation im Wettbewerb?
  • Welche Erwartungen hat die Immobilienwirtschaft an Konfliktvermeidung und Konfliktbehandlung?
  • Welche Besonderheiten des Konfliktmanagements bestehen in der Immobilienbranche?


Neben der Darstellung unterschiedlicher Konfliktlösungsmethoden und der unterschiedlichen Optionen, die in den jeweiligen Anwendungsgebieten zur Verfügung stehen, erschloß sich den Teilnehmern ein ganzheitliches Konfliktmanagementsystem.

Die praktische Umsetzbarkeit der vermittelten Konzepte und die Optionen für deren Einbindung in ihre Unternehmenskultur sowie in Ihre Geschäftsbeziehungen bildeten einen Schwerpunkt des Kongresses, der sich an folgende Zielgruppen richtete:

Führungskräfte und Verantwortliche der Bau- und Immobilienwirtschaft, zu deren Aufgabe die Optimierung und effiziente Gestaltung der Geschäftsprozesse gehören; Projektentwickler; Investoren; Bauunternehmer; Architekten; Ingenieure und Konfliktmanager; Unternehmens berater und Juristen sowie Anwender und Protagonisten von Konfliktmanagementinstrumenten, insbesondere der Mediation, Adjudikation und Schlichtung.

Nähere Informationen erhalten Sie hier.

Jubiläumskongress: »10 Jahre Master-Studiengang Mediation« - Frankfurt (Oder)

Die Europa-Universität Viadrina veranstaltete am Freitag und Samstag, 20. - 21.03.2015 ihren Jubiläumskongress zur Feier des Jahrestages »10 Jahre Master-Studiengang Mediation« - durchgeführt vom Master-Studiengang Mediation mit Unterstützung des Vereins zur Förderung von Wissenschaft und Praxis der Mediation e.V.

Das Programm begann am Freitag, 20. März 2015 um 18.00 Uhr mit einem Impulsvortrag von Prof. Dr. Stephan Breidenbach zum Thema »Mediation und Konfliktmanagement – Herausforderungen und Zukunftsperspektiven (eine persönliche Einschätzung)«.

Am Samstag, 21.3.2015 folgten nach Begrüßung durch die Universitätsleitung und die Dekanin der Juristischen Fakultät mit Rückschau, Status Quo und Ausblick über »10 Jahre Master-Studiengang Mediation« die Festvorträge von Prof. Dr. Alexander Redlich, Universität Hamburg zum Thema »Identitätsbasierte Konflikte in der Mediation und Mediationsausbildung « sowie von Prof. Dr. Lin Adrian, Universität Kopenhagen unter dem Titel »Master-Programme in Mediation im internationalen Vergleich – ein Blick aus dem Norden«.

Verschiedene Arbeitsgruppen zu den nachfolgenden Themenbereichen ergänzten das Portfolio dieses Jubiläumskongresses:

  • Man kann nicht nicht kommunizieren – explizite und implizite Kommunikation in der Mediation
  • Von »Wie bekomme ich einen Fall?« zu »Welchen Fall möchte ich haben?« – Wege in die Mediationspraxis
  • Improvisationsfähigkeiten und Improvisationsfreude für Mediatoren – ein kleines Training
  • Der Fluch des Erfolgs – ein interessenorientiertes Beratungsmodell für Organisationen, die am Erfolg zu scheitern drohen
  • Einsatzmöglichkeiten von Mediation im sozialen Bereich, insbes. in der Schwangerschaftsberatung
  • Zur Genealogie von Mediation
  • »Wir sehen uns vor dem Mediator!« – Was braucht die Gesellschaft, um das Gericht durch die Mediation zu ersetzen?
  • Grenzen der mediativen Methodik: »Russell im Streit mit Christus«
  • Kollegiale Beratung

Weitere Informationen bekommen Sie hier.

»Coaching-Kongress 2015« - München/Erding

Die Hochschule für angewandtes Management (HAM) mit der Fakultät für Wirtschaftspsychologie veranstaltete am 26. und 27. März 2015 ihren zweiten Coaching-Kongress in München-Erding. Unter dem Motto »Coaching heute: Zwischen Vertraulichkeit und Firmeninteressen« stand ein bisher weniger beachtetes Spannungsfeld im Fokus.

Coaching im Unternehmen ist eine mittlerweile gefragte Personalentwicklungsmaßnahme bei der Begleitung von Veränderungen oder beruflicher Weiterentwicklung. Nicht selten wird Coaching jedoch von oberen Führungsebenen als »Reparaturmaßnahme« der eigenen Mitarbeiter instrumentalisiert, um diese »zurecht zu rücken«. Zur Kontrolle wollen Führungskräfte möglichst alle Informationen und entsprechende Ergebnisse vom Coach. Doch Coaching ist ein vertraulicher Veränderungsprozess, der individuelle Wünsche und Bedürfnisse des Coachees berühren kann. Schnell steht der Coach im Spannungsfeld zwischen Vertraulichkeit und Firmeninteressen.

Hochklassige Experten aus Forschung und Praxis gaben in Vorträgen und Workshops praktische und konzeptionelle Einblicke in diese sensible Thematik. Dabei wurde die Frage diskutiert, was letztlich die Qualität des Coachings ausmacht. Zudem wurden spannende Coaching-Methoden von Praktikern auch in Live-Coachings vorgestellt und der Erdinger Coaching-Preis für Forschungsarbeiten verliehen.

Der Kongress, der sich an Coachs, UnternehmensberaterInnen, MediatorInnen, Führungskräfte, UnternehmensvertreterInnen, Studierende und ForscherInnen richtete, gab Antworten und Impulse, wofür Vertraulichkeit nötig ist und was im Sinne der Firmeninteressen im Coaching möglich ist.

Weitere Informationen und die Übersicht über die ReferentInnen und deren Vorträge und Workshops erhalten Sie hier im Programm.

»4. Hamburger Mediationstag«

Der 4. Hamburger Mediationstag findet am Mittwoch 15. April 2015 unter dem Leitthema: »Das FREMDE und das EIGENE« im Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI) statt.

Angesichts der gesellschaftlichen und politischen Entwicklung hat dieses Motto eine enorme Bedeutung gewonnen: Angefangen von von der philosophischen Annäherung was eigen und fremd ist, über viele praktische Mediations-Beispiele hin zu den Herausforderungen an die Stadt, die Politik, die Justiz, an KonfliktmanagerInnen und MediatorInnen, die Vielfältigkeit verträglich zu gestalten.

Mediation soll mit dieser Tagung als Konfliktlösungs- und Gestaltungsmethode weiter in die Stadt, in die Politik zu den Bürgern getragen werden,
Nach AUSSEN blickend werden Konflikt-Themen wie Flüchtlinge, Unterbringung, multikulturelle Arbeitsplätze, Nachwuchs und Wandel erörtert.

Und nach INNEN forschend stehen die Fragen

  • Welcher kulturelle Hintergrund ist der Mediation immanent?
  • Wie müssen wir uns selbst wandeln?
  • Was braucht der konfliktreiche Wandel - feste Strukturen oder/und flexible Dynamik?


Im Fokus der verschiedenen »best-practise«-Workshops Workshops

Prof. Dr. Stephan Breidenbach, Dekan der Humboldt-Viadrina School of Governance Berlin und Professor für Bürgerliches Recht, Zivilprozessrecht und Internationales Wirtschaftsrecht an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) sowie Professor für Mediation an der Universität Wien, Rechtswissenschaftler und Mediator konnte als Keynote Speaker gewonnen werden.

Nähere Informationen zu den zahlreichen »best-practise«-Workshops sowie zur Anmeldung finden Sie auf der Website des Hamburger Mediationstages.

»3. Konferenz Systemdesign« - Nürnberg

Eine besondere Tagung erwartet Sie am Samstag 18. April in Nürnberg: die »3. Konferenz Systemdesign« unter dem Leitthema »Technologische Transformation, zukunftsfähige Organisationen und Konfliktmanagement«.

Zu den Highlights zählen die Vorträge von Univ. Prof. Dr. Rudolf Wimmer, Gründer und Partner der osb international AG. Vizepräsident der Universität Witten/Herdecke und Professor für Führung & Organisation am Institut für Familienunternehmen dieser Universität:

»Auf dem Weg in die nächste Gesellschaft. Change Management im Dienste der Zukunftsfähigkeit von Organisation« und

»Die Zukunft von Beratung in einer veränderten Organisationslandschaft«

Auch unsere Autoren Dr. Wilfried Kerntke (»Zum Umgang mit Ratlosigkeit und Führungsdilemmata im Zeitalter permanenten Wandels: Dilemma-Dialoge als Sinnzentrum von Systemdesign«) und Kurt Faller - MEDIUS GmbH (»Achtsames Management - Führen in Zeiten hoher Unsicherheit und hoher Komplexität«) können Sie am 18.4.2015 hören.

Weitere Informationen zum Kongress erhalten Sie hier.

Weitere Informationen zum vielfältigen Programm der GRUNDIG AKADEMIE finden Sie unter www.grundig-akademie.de

»2. Bayerischer Mediationstag« - München

Am Donnerstag 30.04.2015 findet in München der »2. Bayerische Mediationstag« statt– gemeinsam ausgerichtet von der Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern,
gemeinsam ausgerichtet von der Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern, den Rechtsanwaltskammern München, Nürnberg und Bamberg, dem Bayerischen AnwaltVerband und der MediationsZentrale München.

An diesem Tag wird es insbesondere um die Chancen gehen, die ein differenziertes Konfliktmanagement für Wirtschaft und Anwaltschaft bietet.

Die modernen Methoden der alternativen Konfliktlösung wie Mediation, Schlichtung,
Ombudsverfahren usw. bieten streitenden Parteien die Möglichkeit, ihren Konflikt schnell und effizient, aber vor allem nachhaltig und zukunftsorientiert zu lösen. Die Anwaltschaft, aber auch Richter und Unternehmensjuristen, stehen deshalb vor der neuen Herausforderung, ein fallorientiertes und modernes Konfliktmanagement anzubieten. Gerade die Wirtschaft verlangt immer mehr nach alternativen Konfliktlösungsmodellen.

In seinem Impulsreferate berichtet Prof. Dr. Claus Hipp über »Konfliktmanagement im Unternehmensalltag«. Rechtsanwalt und Mediator Michael Plassmann Vorsitzender des Ausschusses »Außergerichtliche Streitbeilegung« der Bundesrechtsanwaltskammer
(BRAK), Berlin stellt seine Ausführungen unter das Thema »Der Anwalt als Konfl iktmanager« Über die »Konfliktmanagement in Familienunternehmen und Unternehmensfamilien aus psychologischer Sicht« spricht Univ.-Prof. Dr. Arist von Schlippe, Inhaber des Lehrstuhls für Führung und Dynamik (WIFU) an der Universität Witten/Herdecke und Akademischer Direktor des Wittener Instituts für Familienunternehmen (WIFU)

In zahlreichen Workshops werden folgende Themen vorgestellt

  • Zusammenarbeit Güterichter
  • Wir wollen eine alternative Konfliktlösung - was ist zu tun?
  • Verfahren zur außergerichtlichen Streitvermeidung und Streitbeilegung als Instrument der Kosten- und Qualitätssicherung in komplexen Verfahren
  • Alternative Streitbeilegung in Verbraucherkonflikten
  • Konfliktbehandlung im Haftungs- und Versicherungsrecht aus Sicht der Versicherungswirtschaft

Weitere Informationen erhalten Sie hier.