Aus der Praxis

Vom Sagbaren zum Machbaren? (Teil 2)

Dr. Astrid Séville

Dr. Astrid Séville

Im öffentlichen Diskurs unserer liberaldemokratischen Gesellschaft lassen sich die sprachliche Verrohung, die Brutalisierung wie Enthemmung und eine politische Verschiebung nach rechts nicht verbergen. Gibt es einen Resonanzraum für rechtsextremistische Gewalttaten? Anforderungen an einen politischen Diskurs und an ein soziales Miteinander formuliert Dr. Astrid Séville: Sie fordert mehr Anstand, Respekt und Taktgefühl und empfiehlt Staat und Gesellschaft, sich einer Kultur der Enthemmung, der Schamlosigkeit und Brutalität, der persönlichen Angriffe entgegenzustellen.

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Radio-Podcast - RBB Kultur

Konflikte lösen durch Mediation 

Dr. Sybille Kiesewetter, Dr. Eva Spiro und Christoph Cornelius Paul im Hörfunk

Sanfter streiten

Der Berliner Rechtsanwalt und Mediator Christoph Cornelius Paul sowie die Mediatorinnen Dr. Eva Spiro (Bremen) und Dr. Sybille Kiesewetter (Berlin) berichten im Rahmen eines Hörfunkbeitrags des RBB (Rundfunk Berlin-Brandenburg) über ihre beruflichen Erfahrungen.

Die Vorteile der (Familien-)Mediation liegen auf der Hand - wie eine Mediandin anschaulich bestätigt.

Zum Nachhören

Interaktionsregeln in der Praxis

Kompetenzen, Formate und Wirkungen der Interaktion

Empfehlungen von Dipl. Psych. (Univ.) Eberhard Stahl (Teil 2)

Interview von Jürgen Heim

Dipl. Psych. (Univ.) Eberhard Stahl

In Teil 2 unseres Interviews mit dem Hamburger Kommunikationspsychologen Eberhard Stahl sprechen wir über die Folgen einer zunehmenden Personalisierung von Interessenskonflikten, die Varianten und Optionen unterschiedlicher Konfliktinszenierungen und die wichtigsten Kompetenzen für erfolgreiche Kommunikationsprozesse der Zukunft.

Mit seinen praktischen Empfehlungen unterstreicht er die Bedeutung von wirksamen Interaktionsregeln.

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Familienmediation

Untersuchungen von Prof. Dr. Reinhard Greger

Prof. Dr. Reinhard Greger

Kann die fehlende finanzielle Förderung der Mediation ein Hindernis für die noch zu geringe Ausbreitung von Mediationsangeboten sein? Viele Mediatorinnen und Mediatoren gehen davon aus, dass mit der Einführung einer Mediationskostenhilfe die erhoffte Akzeptanz für dieses konsensuale Modell im Rahmen familiengerichtlicher Verfahren zu verbessern sei. Prof. Dr. Greger hat das Berliner Modellprojekt BIGFAM untersucht und seinen Evaluierungsbericht vorgelegt.

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Aus der Praxis der Wirtschaftsmediation

Kommunikation, Mediation und organisationale Achtsamkeit in Projekten

von Kurt Faller

Kurt Faller

Im Rahmen der digitalen Transformation stehen ständig wechselnde Umfeldbedingungen auf der Tagesordnung. Sie erzeugen immer wieder Unsicherheiten und komplexe Anforderungen für Unternehmensorganisationen und Verwaltungen.

Der Organisationsberater, Coach und Systemdesigner Kurt Faller beschreibt vier wesentliche Phasen der innerbetrieblichen Konfliktbearbeitung und präsentiert seine »Systemdesign-Schleife«, mit der sich ein mediativ erweitertes Konfliktmanagementsystem in Unternehmen, Verwaltung oder Organisationen implementieren lässt.

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Wer schweigt, macht sich mitschuldig.

von Jürgen Heim

Editorial Jürgen Heim

Vor dem Hintergrund der furchtbaren Verbrechen in Hanau und Halle wird eines deutlich: Der Zusammenhang zwischen Sprache und Terrorismus, zwischen Rhetorik und rassistischer Gewalt ist enger geworden.

Es beginnt immer mit der Sprache. Wir alle sind gefordert - nicht nur die Politik. Wer jetzt stillhält und gegenüber einem Alltagsrassismus mit seiner enthemmten Sprache schweigt, macht sich mitschuldig. Wir alle.

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Aus der VUCA-Praxis

Kommunikation, Mediation und organisationale Achtsamkeit in Projekten

von Kurt Faller

Kurt Faller

Ständig wechselnde Umfeldbedingungen im Rahmen der digitalen Transformation erzeugen für die Arbeit von Unternehmensorganisationen und Verwaltungen immer wieder Unsicherheiten und komplexe Anforderungen. Was bedeutet das für die Umsetzung von Projekten?

In der Antwort auf diese Frage betont der Autor Kurt Faller in Teil 2 seines Beitrags den besonderen Stellenwert einer geeigneten Kommunikation sowie die Potentiale von Mediation und organisationaler Achtsamkeit.

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Video-Beitrag aus der Praxis

Mediation und Dialog mit den Betroffenen

Dr. Thomas R. Henschel (Video)

Dr. Thomas R. Henschel in Namibia

1904 fand im heutigen Namibia der erste Genozid des 20. Jahrhunderts statt - verübt von Deutschen. Die Folgen von Landnahme, Rassismus und Völkermord sind auch in der Gegenwart deutlich spürbar.

Deswegen ist das Engagement zivilgesellschaftlicher Akteure zur Dialogführung und Vermittlung so wichtig.

Dr. Thomas R. Henschel war auf Einladung als Mediator bei den Dialoggesprächen in Namibia dabei.

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Wirtschaftsmediation

Innerbetriebliche Konfliktbearbeitung als Co-Produktion (Teil 1)
von Kurt Faller

Kurt Faller - Unternehmen und ihre Führungskräfte in der Mediation

Wie kann eine innerbetriebliche Wirtschaftsmediation von den verantwortlichen Führungskräften und Mediatorinnen oder Mediatoren für die beteiligen Konfliktparteien und die Organisation zielführend bewältigt werden? 

Inwieweit ist Fach-und Feldkompetenz der eingesetzten Mediatorinnen und Mediatoren notwendig? Welche Anforderungen an eine kompliziert zu haltende Balance bestehen, wenn das Mediationsverfahren in die Strukturen des Unternehmens integriert wird und zugleich unabhängig und vertraulich bleiben soll?

 

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Aus Wissenschaft und Praxis

Die Zukunft der Mediation

von Jürgen Heim (Chefredakteur)

Jürgen Heim

Der Zukunftsfrage »Was sind unsere Wurzeln und Flügel der Mediation?« widmet sich das Leitthema in der Ausgabe SdM 78 von »Spektrum der Mediation«.

Spannende Beiträge aus Wissenschaft und Praxis - von Autorinnen und Autoren wie dem Heftpaten Prof. Dr. Friedrich Glasl, Dr. Birgit Keydel, Kurt Faller und Prof. Dr. Andreas Zick, Prof. Dr. Leo Montada, Dr. Schwendner u. v. a. - finden Sie in dieser Ausgabe - mit dem Editorial des Chefredakteurs Jürgen Heim

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Praxistipps

Sonderserie 2020: Grundregeln über Kommunikation

von Jürgen Heim

Paul Watzlawik

Bei der Analyse von Kommunikationssituationen und der Suche nach Gründen des Scheiterns der Kommunikation können die Überlegungen des Kommunikationswissenschaftlers Paul Watzlawick (1921-2007) hilfreich sein. Watzlawick formulierte den bekannten Satz »Man kann nicht nicht kommunizieren«. Immer wenn sich Menschen begegnen, kommunizieren sie also in irgendeiner Weise.

Paul Watzlawick stellte dazu fünf Grundregeln (pragmatische Axiome) auf, die die menschliche Kommunikation erklären und ihre Paradoxie zeigen.

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Ein visionärer Diskurs von Ralph Dahrendorf

von Jürgen Heim

Paul Dahrendorf

Vor zehn Jahren starb der deutsch-britische Soziologe und Publizist Ralf Dahrendorf. Seine Thesen zu den grundlegenden Fragen des demokratischen Diskurses sind visionär und haben heute noch Bedeutung.

Mit dem aktuellen und umstrittenen Thema Populismus setzt er sich mit seinen acht Anmerkungen auseinander: »Des einen Populismus ist des anderen Demokratie, und umgekehrt«.

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