Aus der Praxis

Basiswissen Führungsmethoden

Keynote Prof. Dr. Otto Scharmer vom MIT an der FU Berlin

Jürgen Heim

Prof. Dr. Otto Scharmer

Neue Führungs- und Kommunikationsansätze seiner »Theorie U«, die auch den Erfordernissen von Nachhaltigkeit und Verantwortung im Management gerecht werden, stellte Prof. Dr. Otto Scharmer, international hoch gefragter Wirtschaftswissenschaftler und Dozent am MIT (»Massachusetts Institute of Technology«) auf dem »Entrepreneurship Summit 2019« an der FU Berlin vor.

Diese Prozesse und Methoden unterstützen auch die Expertise von MediatorInnen und helfen Fehler zu vermeiden.

 

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Kommunikation

Drei Voraussetzungen erfolgreicher Veränderungsprozesse

Dr. Stefan Fourier

Dr. Stephan Fourier

Konflikte in Unternehmen entstehen unweigerlich, wenn Vorstände, Führungskräfte und externe Berater ohne ausreichende Kommunikation Entwicklungsprozesse von den betroffenen MitarbeiterInnen fordern. Allein mit Vorgaben lassen sich diese Veränderungen nicht konfliktfrei umsetzen.

Drei wesentliche Voraussetzungen empfiehlt der Autor Dr. Stefan Fourier, in denen eine gelungene Kommunikation eine wesentliche Rolle spielt.

 

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Ökonomische und ökologische Herausforderungen

Rollenvielfalt erfordert professionellen Einsatz der Methodenvielfalt

von Prof. Dr. Raimund Schwendner

Mediation aktuell: Prof. Dr. Raimund Schwendner

Eine der wichtigsten Führungsaufgaben angesichts der ökonomischen und ökologischen Herausforderungen: Mit Kompetenz und Haltung die Optionen konsensualer Verfahren wie der Mediation richtig zu bewerten und professionell einzusetzen. Die Potenziale liegen nicht nur in der Lösung eskalierter Streitigkeiten, sondern mehr noch in der Vorbeugung künftiger Konflikte.

Auf der Agenda kompetenter Führungskräfte steht die Prävention - nicht nur Intervention.

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Verantwortung

Soziale Nachhaltigkeit und schonende Nutzung unserer Ressourcen

von Univ. Prof. Dr. Rudolf Wimmer

Prof. Dr. Rudi Wimmer bei der GRUNDIG AKADEMIE in Nürnberg

Wirtschaftsorganisationen befinden sich auf dem Weg in die »nächste Gesellschaft«. Die Bereiche Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, Gesundheit sowie Ökologie und ihr Verhältnis zueinander sind neu zu überdenken.

Führung und Management müssen sich auf diese neue Komplexität ausrichten. Die Forderungen von Univ.-Prof. Dr. Rudolf Wimmer:

Weg von einer reinen Gewinnmaximierung hin zur Beachtung des Gedankens der sozialen Nachhaltigkeit im globalen Kontext und ein neuer Umgang mit Wachstumsanforderungen und der ökologisch verantwortungsvollen Nutzung unserer Ressourcen.


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Bürgerbeteiligung

Modellprojekt in München: neue Wege aus der Demokratiekrise

Bürgerrat München

Unser demokratisches  System steht unter Druck. Die Kluft zwischen Politik und BürgerInnen wächst. In Ländern wie Irland wird eine lebendige Demokratie unterstützt: Dort arbeiten bereits Parlament, Bürgerräte und direkte Demokratie vorbildhaft zusammen und erreichen kreative Lösungen in strittigen Fragen. In München trafen nun 60 BürgerInnen auf zehn PolitikerInnen im Rahmen eines Modellprojekts.

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Konfliktmanagement an Schulen

Kostenlose Info-Broschüre der Berliner Senatsverwaltung für Bildung

Schulmediation

Die professionelle Implementierung von Schulmediation an entsprechenden Bildungseinrichtungen ist ein anspruchsvolles Thema. Schulen fühlen sich hier oft allein gelassen und überfordert. Die zuständigen Kultusministerien einiger Bundesländer stellen fundiertes Material für praxisnahe Impulse zur Verfügung.

Eine 60 Seiten starke (kostenlose) Info-Broschüre der Berliner Senatsverwaltung für Bildung bietet eine umfangreiche Orientierung.

 

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Vorschau: SdM 77 – Sonderserie 2019 »Macht endlich mit!«

Parameter der Bürgerbeteiligung im demokratischen Dialog

Interview mit Prof. Dr. Dr. h. c. Ortwin Renn

von Jürgen Heim

Prof. Dr. Dr. h. c. Ortwin Renn

Die Ergebnisse einer aktuellen Studie zur Politikverdrossenheit in Deutschland sind alarmierend: Ist unsere Demokratie nicht mehr in der Lage, den großen Ängsten unserer Zeit effizient zu begegnen - der Angst vor dem Klimawandel, der Angst vor Migration, der Angst vor technologischer Erneuerung? Was hilft gegen offensichtliche Kommunikationsdefizite? Sind Dialoge und Kooperationen in Bürgerbeteiligungen die Lösung?

In unserem Interview zu den Potentialen partizipativer Prozesse antwortet der Berater der EU-Kommission und der Bundesregierung Prof. Dr. mult. Ortwin Renn.

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Familienmediation in der Praxis - Lernen von den Meistern

Ist Mediation mit hochstrittigen Scheidungspaaren möglich?

Heiner Krabbe

Heiner Krabbe

Ohne psychologisches Hintergrundwissen können MediatorInnen eine Familienmediation mit hochstrittigen Paaren nur bedingt erfolgreich durchführen: Für ein professionelles Verfahren sind über das normale Mediationshandwerkszeug hinaus zusätzliches Wissen sowie zusätzliche Überlegungen zur Prozessgestaltung notwendig.

In Teil 2 berichtet der erfahrene Mediator Heiner Krabbe über seine Erfahrungen mit der interaktionalen und sozialen Ebene hochstrittiger Parteien und präsentiert seine Empfehlungen zur Stabilisierung jeder Partei im Mediationsprozess.

 

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Ist Mediation mit hochstrittigen Scheidungspaaren möglich?

Heiner Krabbe

Heiner Krabbe

Bei Familienmediationen mit hochstrittigen Paaren sind über das normale Mediationshandwerkszeug hinaus zusätzliches Wissen sowie zusätzliche Überlegungen zur Gestaltung des Prozesses notwendig.

So ist psychologisches Hintergrundwissen zum Bereich »Hochstrittige Parteien/Rosenkriege« erforderlich.

Ebenso sollte die Frage nach den Grenzen von Mediation bei dieser Klientel stärker in den Fokus genommen werden.

 

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Rückschau

Begleitung durch mediative Konzepte

Themenabend des Vereins zur Förderung von Wissenschaft und Praxis der Mediation in der Humboldt-Universität zu Berlin

von Verena Werhahn

erein zur Förderung von Wissenschaft und Praxis der Mediation

Zu abendlichen Vorträgen und einer anschließenden Diskussion über die Fragen: »Wie können mediative Konzepte die Designs für Unternehmen der Zukunft begleiten? Was bedeuten diese Konzepte für die konkrete Zusammenarbeit von Menschen sowie für die Führungskultur von Unternehmen?« hatte der »Verein zur Förderung von Wissenschaft und Praxis der Mediation« in die HU Berlin eingeladen. Für die Antworten konnten die ausdifferenzierenden Methoden und Werkzeuge der Mediation einen entscheidenden Beitrag leisten.

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Internationales Konfliktmanagement

Deutschlands erschreckende Passivität

Dialog mit Betroffenen suchen - ein offener Brief an die Bundeskanzlerin

Dr. Thomas R. Henschel

Dr. Thomas R. Henschel in Namibia

1904 fand im heutigen Namibia der erste Genozid des 20. Jahrhunderts statt -verübt von Deutschen. Die Folgen von Landnahme, Rassismus und Völkermord sind auch in der Gegenwart deutlich spürbar.

Deswegen ist das Engagement zivilgesellschaftlicher Akteure zur Dialogführung und Vermittlung so wichtig.

Dr. Thomas R. Henschel war auf Einladung als Mediator bei den Dialoggesprächen in Namibia dabei.

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Aus der Praxis

Definition, Verfahren, Kosten, Vorteile

Jürgen Heim im Gespräch mit Dr. Daniel Röder und Tobias Glienke - Experten der Greenfort-Kanzlei in Frankfurt

Rechtsanwaltkanzlei Greenfort

Freiwillige Verfahren vor einer staatlich anerkannte Gütestelle spielen neben Mediations- und Schlichtungsverfahren eine wichtige Rolle zur Streitbeilegung außerhalb der Gerichte. Dort haben Streitparteien die Möglichkeit, ihren zivilrechtlichen Konflikt kostengünstig, schnell und diskret zu lösen.

Auf Fragen zu Unterschieden, Voraussetzungen, Vorteilen und Kosten dieser Güteverfahren antworten die Rechtsanwälte Dr. Daniel Röder und Tobias Glienke – Mediations- und Schlichtungsexperten der Greenfort-Kanzlei in Frankfurt.

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