Aus der Praxis

VSBG (Verbraucherstreitbeilegungsgesetz)

Stellungnahme der Bundesregierung auf Schlichtungsanfragen der FDP-Fraktion

von Jürgen Heim

Nürnberg - Verbraucherschlichtung

Die Bundesregierung  unterstreicht ihre Unterstützung für ein breites Angebot an außergerichtlichen Streitbeilegungsmechanismen.

Sie verweist auf eine steigende Akzeptanz für die im Verbraucherstreitbeilegungsgesetz (VSBG) geregelten Streitbeilegungsverfahren vor einer der 26 anerkannten Verbraucherschlichtungsstellen mit ihren derzeit 94 StreitmittlerInnen. Die Schlichtungsergebnisse der Universalschlichtungsstelle in Kehl sind allerdings noch ausbaufähig.

 

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Verbraucherschlichtung

Entwurf: Gesetz zur Änderung von Vorschriften über die außergerichtliche Streitbeilegung in Verbrauchersachen

VSBG

Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) stellt fest, dass sich seit Inkrafttreten des Verbraucherstreitbeilegungsgesetz (VSBG) im April 2016 die Anzahl der Verbraucherschlichtungsstellen und der Streitbeilegungsverfahren stetig erhöht haben.

Allerdings besteht in einzelnen Punkten Nachbesserungsbedarf.

Nun wurde der Referentenentwurf zur Änderung des VSBG Ende Januar 2019 veröffentlicht.

 

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MiKK eV

Mit dem erfolgreichen Abschluss dieser 20-stündigen Fortbildung zur grenzüberschreitenden Familienmediation (CBFM - Modul 1 des  MiKK e.V. (Internationales Mediationszentrum für Familienkonflikte und Kindesentführung) können sich die teilnehmenden MediatorInnen 20 Fortbildungspunkte gutschreiben lassen. (Mit Literaturempfehlung.)

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Für die Praxis

Kostenlose Trainingsunterlagen

Era-Logo

Die Europäische Rechtsakademie (ERA) stellt Trainingsmaterialien zur besseren Anwendung der EU-Verordnungen zum Familien- und Erbrecht vor, die grenzüberschreitende Scheidungs- und Unterhaltssachen, Kindesentführungs-Sachverhalte und Erbsachen betreffen. Das Ergebnis des Projekts – Fallbeschreibungen mit Lösungsvorschlägen - ist nun kostenfrei in deutscher Sprache abrufbar. Eine ideale Ergänzung zu unserem soeben in 2. Auflage erschienenen Leitfaden Internationales Familienrecht in der Praxis von Kerstin Niethammer-Jürgens und Martina Erb-Klünemann.

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Kooperationsprojekt von KNE, Viadrina und BM

Abschluss des dritten Fortbildungskurses

»Kompetenzzentrum Naturschutz und Energiewende (KNE)«

Am »Kompetenzzentrum Naturschutz und Energiewende (KNE)« wurde der dritte Fortbildungskurs für Mediatorinnen und Mediatoren zum Konfliktfeld Naturschutz und Energiewende erfolgreich abgeschlossen. Der KNE-Mediatorenpool ist nun mit diesen neuen ExpertInnen für alle Regionen Deutschlands hervorragend aufgestellt.

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ADR-Verfahren in der Praxis

Grundlagen, Gemeinsamkeiten und Abgrenzung

von Tobias Glienke, LL.M. (Sydney)

Tobias Glienke LL.M. (Sydney)

Auf die Konfliktlösungsmethoden Schlichtung und Mediation sind unterschiedliche Rechtsnormen anwendbar, die unterschiedliche Rechte und Pflichten für alle Beteiligten statuieren.

Dies erfordert eine trennscharfe Abgrenzung der Verfahren, die der Gesetzgeber leider nicht zur Verfügung stellt.

Der Autor Tobias Glienke zieht trotz vieler Gemeinsamkeiten klare Grenzen zwischen Schlichtung, Mediation und Moderation und stellt Anwendungsempfehlungen vor.

 

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Internationales Konfliktmanagement

Ein Plädoyer für die Kraft des Dialogs

von Dr. Thomas Henschel aus Myanmar

Myanmar

Die romantischen Fotos aus Myanmar mit seinen goldenen Pagoden  täuschen. Nach Jahren der hoffnungsvollen Öffnung unter dem Bild der Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi beherrschen nur noch negative Schlagzeilen die Weltpresse: Hunderttausende Rohingyas werden in Myanmar brutalst verfolgt, ermordet und vergewaltigt. Die Projektion aller Hoffnungen auf eine Person war naiv. Dr. Thomas Henschel plädiert aus Myanmar für die Kraft des Dialogs, um gemeinsam eine hoffnungsvolle Zukunft zu schaffen.

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Basiswissen

Jürgen Heim

Jürgen Heim Chefredakteur SdM

Wo liegen die Grenzen der Mediation? Reflektieren wir als mediierende Beraterinnen und Berater unsere eigenen Grenzen? Wie erweitern wir zugleich die Möglichkeiten der Konfliktfelder, auf die wir Einfluss nehmen können? Die Winterausgabe SdM 74 von »Spektrum der Mediation«, der führenden Fachzeitschrift für Mediation, konsensuale Verfahren und Kommunikation, fokussiert dieses Leitthema mit spannenden Beiträgen aus Wissenschaft und Praxis. Mehr dazu im Editorial.

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Aus der internationalen Praxis

Ein Bericht des Schweizer Bundesrates zum weiteren Ausbau der professionellen Mediation

von Jürgen Heim

Schweiz

Die Schweiz trägt durch ihre sog. »Guten Dienste«( Schutzmachtmandate, Gaststaat für Friedensverhandlungen sowie die Schweiz als Dialog-Fazilitatorin und Mediatorin) dazu bei, Lösungen zur Verhinderung oder zur Beilegung von internationalen Konflikten zu finden. In seinem aktuellen Bericht stellt der Schweizer Bundesrat diese bedeutenden Bestandteile der schweizerischen Außenpolitik vor.

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Aus der Praxis der Wirtschaftsmediation

Kommunikation, Mediation und organisationale Achtsamkeit in Projekten

von Kurt Faller

Kurt Faller

Im Rahmen der digitalen Transformation stehen ständig wechselnde Umfeldbedingungen auf der Tagesordnung. Sie erzeugen immer wieder Unsicherheiten und komplexe Anforderungen für Unternehmensorganisationen und Verwaltungen.

Der Autor Kurt Faller beschreibt vier wesentliche Phasen der innerbetrieblichen Konfliktbearbeitung und präsentiert seine »Systemdesign-Schleife«, mit der sich ein mediativ erweitertes Konfliktmanagementsystem in Unternehmen, Verwaltung oder Organisationen implementieren lässt.

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Die Diskussion um falladäquate Streitlösungsmodelle

Feedback zu Dr. Karl Kreuser »Wenn Mediationsausbildung Mediationen verhindert«

von Prof. Dr. Reinhard Greger

Prof. Dr. Reinhard Greger

Prof. Reinhard Greger schließt sich in seinem Feedback der Meinung von Dr. Kreuser an: Die vorschnelle Fokussierung auf eine schulmäßige Mediationspraxis steht einer optimalen Konfliktlösung mitunter im Wege; ein Festhalten daran kann sich zur Lösungsfalle entwickeln. Seine Forderung: eine gründliche Konfliktanalyse und darauf beruhend ein Angebot falladäquater Streitlösungen.

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Für die Praxis

von Prof. Dr. Reinhard Greger

Prof. Dr. Reinhard Greger

Oftmals entspricht das anspruchsvolle Mediationsverfahren nicht den Bedürfnissen der Parteien. Der Schlichtungsvorschlag eines neutralen, kompetenten Dritten nach intensiver Erörterung des Streitfalls kann dann sehr hilfreich sein.

Der Ruf nach Schlichtungsverfahren und -modellen wird lauter – und damit auch nach Schulungen. Prof. Dr. Reinhard Greger plädiert folgerichtig für mehr Offenheit gegenüber den Optionen und Ressourcen von Schlichtungen in der ADR-Praxis.

 

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