Unsere Autoren

Dr. Oliver Ahrens

Dr. Oliver Ahrens, MBA ist als Leiter bei der Festo AG & Co. KG beschäftigt. Neben der Ingenieursausbildung an der Universität Bremen hat er während seines dreieinhalb jährigen Arbeitsaufenthalts in den USA Gelegenheit gehabt, ein Executive Studium an der New York University zum Master of Business Administration durchzuführen. Schließlich komplettiert sich seine bisherige Ausbildung durch die Fortbildung zum Wirtschaftsmediator an der Steinbeis Hochschule. Die Idee zum Konfliktkostenrechner entstand im Rahmen der Abschlussarbeit zum Wirtschaftsmediator.

www.konfliktkostenrechner.de

Dr. Oliver Ahrens ist Co-Autor des Beitrags »Konfliktmanagement: Potential zur nachhaltigen Effizienzsteigerung in Wirtschaftsunternehmen«.

Dr. Christof Berlin

Rechtsanwalt, Schlichter, Mediator (M.A.)

Studium der Rechts- und Politikwissenschaft in Potsdam, Berlin und Paris. Rechtsreferendariat am Oberlandesgericht Brandenburg. Berufliche Tätigkeit zunächst als Rechtsanwalt in einer internationalen Wirtschaftskanzlei (Linklaters LLP). Anschließend Ausbildung und Studium der Mediation an der Europa-Universität Viadrina (EUV) in Frankfurt/Oder. Promotion zu Verbraucher-ADR an der EUV Frankfurt/Oder mit Gastaufenthalt an der Universität Oxford. Seit 2010 Schlichter bei der Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr (söp), nunmehr Leiter des dortigen Flug-Teams. Lehraufträge und Dozententätigkeiten im Bereich Mediation/ADR, u.a. an der EUV Frankfurt/Oder, der HU Berlin und der TH Wildau. Zudem Ausbilder in ADR im Rahmen der Referendarausbildung des Oberlandesgerichts Brandenburg.

SÖP Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr e.V.

Dr. Christof Berlin ist Autor des Beitrags »Die SÖP im Spektrum der Alternativen Streitbeilegung (AS) in Verbraucherkonflikten«.

Bettina Bickel-Jaques

Bettina Bickel-Jaques, Dr. phil.I, ist PR-Beraterin SPRV und auf Wirtschaft, Arbeitswelt und den öffentlichen Bereich spezialisierte Mediatorin SDM-FSM. Nach dem Studium der Germanistik und Romanistik in Zürich und München war sie von 1983 bis 1989 als Journalistin tätig und ist seit 1990 im Bereich Public Relations. Bekannt wurde sie durch ihre beiden PR-Fachbücher »So gewinnt man Wahlen!« und »Wahlkampagnen: Beispiele und Trends«. Ihre PR-Kampagnen wurden mit mehreren Preisen (unter anderem Award Corporate Communications) ausgezeichnet.

1997 bis 2006 war sie politisch in der Exekutive als Stadträtin und Vizestadtpräsidentin von Rapperswil SG in dem Bereich Kultur und Bildung aktiv und gestaltete die Fusion von zwei großen Schweizer Gemeinden mit.

Ihre Ausbildung zur Mediatorin absolvierte sie 2007/2008 an der Universität St. Gallen. 2012 wurde sie mit dem Schweizer Mediationspreis zusammen mit Peter Schmid für die Mediation rund um einen öffentlichen Spielplatz in der Stadt Arbon am Bodensee ausgezeichnet.

Seit ihrer Wahl 2008 ist sie zudem als Erziehungsrätin des Kantons St. Gallen auch in dieser Behörde aktiv – ein Gremium, das den Regierungsrat in Bildungsfragen berät.

Dr. Bettina Bickel-Jaques ist Autorin des Beitrags »Mediation rund um einen Spielplatz am Bodensee«.

www.e-mediation.ch

www.altersdialog.ch

E-Mail: bettina.bickel@e-mediation.ch

Felix Braun

Felix Braun wuchs sowohl in Frankreich als auch in Deutschland auf. Nach einem Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten Freiburg im Breisgau und Aix-en-Provence, während dem er sich frühzeitig auf Europarecht und Internationales Privatrecht spezialisierte, schloss er seine juristische Ausbildung 2005 mit dem zweiten juristischen Staatsexamen in Rheinland-Pfalz ab.

Seitdem ist er beim Zentrum für Europäischen Verbraucherschutz e.V. tätig:

Zunächst war Felix Braun Rechtsreferent beim Europäischen Verbraucherzentrum Deutschland, wobei der elektronische Geschäftsverkehr und das Schlichtungswesen in Europa Schwerpunkte seiner Arbeit bildeten. 2007 übernahm er die Leitung der eCommerce-Verbindungsstelle Deutschland. Von Anfang an war er auch maßgeblich am Aufbau des im Sommer 2009 gestarteten Projekts »Online-Schlichter« beteiligt.

Felix Braun wurde als Experte in die von der EU-Kommission seit 2012 eingesetzte Technical Expert Group für Online Dispute Resolution berufen. 2012 wurde er auch als Sachverständiger im Bundestag im Rahmen der Umsetzung der in der Verbraucherrechtrichtlinie verankerten Button-Lösung angehört. Insbesondere zu den Themen eCommerce und Schlichtung nahm er als Fachreferent an zahlreichen Veranstaltungen teil.

Daneben war er bereits mehrfach an EU-Twinning-Projekten als Experte beteiligt und hält seit 2010 regelmäßig Vorlesungen im Rahmen von Master-I und II-Programmen der Université de Haute Alsace und der University of Ecomocis Katowice.

Felix Braun ist Autor des Beitrags »Online-Schlichtung in der Praxis«.

Projektleiter »Online-Schlichter«

Zentrum für Europäischen Verbraucherschutz e.V.

Dr. iur. Claudia Conen

Frau Dr. Conen ist in der Rechtsabteilung der KfW Bankengruppe in Frankfurt tätig. Zuvor arbeitete sie mehrere Jahre als Transaction Lawyer in der internationalen Wirtschaftskanzlei Clifford Chance im Bereich Corporate M&A, Banking Capital Markets und Bank Lending/Acquisition Finance. Ihre berufliche Laufbahn begann sie als Referentin beim Vizepräsidenten des Europäischen Parlaments.

Frau Dr. Conen promovierte zum Regelungsumfeld der Mediation und zu juristischen und betriebswirtschaftlichen Aspekten der Wirtschaftsmediation an der Technischen Universität Chemnitz. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt in interdisziplinären Fragestellungen zur Mediation und ihrem Einsatz in Unternehmen.

Seit einigen Jahren ist Frau Dr. Conen Dozentin für verschiedene Rechtsbereiche und außergerichtliche Streitbeilegung, Mediation, Partizipation, Kommunikation und Konfliktmanagement. Sie hat u.a. an der HTW Berlin und der DHBW Stuttgart Lehraufträge.

Nach ihrer Ausbildung zur Wirtschaftsmediatorin war sie 2009 Mitbegründerin von m.con – Verband für Mediation und Conflictmanagement e.V. mit Sitz in Frankfurt am Main. Bis heute ist sie bei m.con als Vorstandsvorsitzende aktiv. Ihr Fokus bei der (Weiter-)Entwicklung und Implementierung der Mediation in Unternehmen richtet sich auf spezifische Wirtschaftsbranchen. Frau Dr. Conen macht sich stark für die Etablierung branchenbezogener FachmediatorInnen.

Frau Dr. Conen ist Präsidiumsmitglied der überparteilichen Europa-Union Deutschland (EUD) und Mitglied des Federal Committee Union European Federalists (UEF).

Als Autorin verschiedener Beiträge zur außergerichtlichen Streitbeilegung veröffentlichte Frau Dr. Conen u.a. in »Die Wirtschaftsmediation«, der »Zeitschrift für Konfliktmanagement« und unter www.euractiv.de.

Dr. Claudia Conen ist Autorin des Beitrags »Die Verordnung über die Aus- und Fortbildung von zertifizierten Mediatoren (ZMediatAusbV) – Gelungenes Gütesiegel für MediatorInnen?«.

Informationen und Kontakt:

www.mcon-mediation.de

c.conen@mcon-mediation.de

Karl Ehler

Karl Ehler ist Rechtsanwalt, Fachanwalt für Arbeitsrecht und Mediator (ADR).

Nach seinem juristischen Studium an der Universität Heidelberg leistete er seine Referendarszeit mit arbeitsrechtlichem Schwerpunkt ab. Unmittelbar danach hat er zunächst einige Jahre für einen Arbeitgeberverband gearbeitet und war u. a. an zahlreichen betriebsverfassungsrechtlichen Einigungsstellen und Verhandlungen beteiligt. Zu dieser Zeit hat er auch mehrere Jahre als ständiger Mitarbeiter des »Betriebs-Berater« mit dem damaligen Redaktionsleiter für Arbeits- und Sozialrecht RA/FAfArbR Prof. Dr. Gast zusammengearbeitet, bis Herr Ehler durch ihn nicht nur die Mediation, sondern den gesamten Bereich der außergerichtlichen Konfliktlösung und Streitschlichtung (ADR) und das Verhandlungsmanagement (Program on Negotiation at Harvard Law School) für sich entdeckt hat.

Seit Jahren ist er auch als Lehrbeauftragter für Mediation, Konfliktlösung, Streitschlichtung und Verhandlungsmanagement an der Universität Siegen und der Fachhochschule Schmalkalden tätig und hat zahlreiche Fachaufsätze publiziert. Herr Ehler nutzt die gesamte Bandbreite der ADR und ein flexibles Verfahrensmanagement, um als Dritter dabei zu unterstützen, dass Konflikte und Streitigkeiten außergerichtlich auf dem Verhandlungswege gelöst werden. Zudem führt er Verhandlungen für Dritte oder begleitet diese als Verhandlungscoach und nutzt dabei auch Methoden des Collaborative Law.

Karl Ehler Braun ist Autor des Beitrags »Alternative Dispute Resolution (ADR) – Online Dispute Resolution (ODR)«.

Dr. Martin Engel

Dr. Martin Engel ist Habilitand am Institut für Internationales Recht der Ludwig-Maximilians-Universität München. Dort befasst er sich schwerpunktmäßig mit Fragen aus dem Familien- und Erbrecht, dem Verbraucherrecht, dem Zivilprozessrecht und dem Anwaltsrecht. Seine Promotionsschrift über Collaborative Law wurde mit dem Fakultätspreis der Juristischen Fakultät der LMU und mit dem Mediations-Wissenschaftspreis 2010 ausgezeichnet.

Neben seiner wissenschaftlichen Tätigkeit arbeitet Dr. Engel freiberuflich als Rechtsanwalt und Mediator. Er ist Mitglied im Ausschuss Außergerichtliche Konfliktbeilegung des Deutschen Anwaltvereins (DAV) und Initiator eines Informationsportals zur Anwendung von Collaborative Law in Deutschland: www.kokon-verfahren.de.

Dr. Martin Engel ist Autor der Beiträge

»Mediation und Verbraucherschutz« und

»Heute beschlossen: Der Regierungsentwurf des Verbraucherstreitbeilegungsgesetzes (VSBG)«

Blog: www.verbraucherstreitbeilegung.de

Ulli Engelmann

Dipl.-Wirtschaftsingenieur Ulli Engelmann arbeitet seit 2001 freiberuflich als Wirtschaftsmediator, Advanced Negotiator und Conflict Coach.

Die Schwerpunkte seiner konsensualen Tätigkeit sind komplexe Konfliktlösungen in der Kredit-, Bau- und Immobilienwirtschaft genauso wie im Mittelstand. Erste Erfahrungen in dieser Profession sammelte er während eines Studienaufenthaltes 2001 in New York.

Seit vielen Jahren beschäftigt sich Herr Engelmann mit der Psychologie in Krisensituationen und bindet diese Erkenntnisse in seine lösungsfokussierten Verhandlungen ein. Seine fachliche Expertise für faire und ausgewogene Lösungen schöpft er aus seiner zehnjährigen früheren Tätigkeit als Direktor einer Hypothekenbank und als Sachverständiger. Diese Fähigkeiten ermöglichen, dass die erarbeiteten Risikoanalysen zur sachlichen Streitklärung regelmäßig von den Beteiligten mitgetragen und akzeptiert werden.

Kreative Vielfalt bei der Lösungsfindung, fachlicher Erfahrungsschatz und über sechs Jahrzehnte Lebenspraxis sowie die erarbeitete Reputation am Markt sichern eine überdurchschnittliche Erfolgsquote abseits von Gerichtsprozessen. Neben seiner Referententätigkeit ist er u.a. Mitautor des Fachbuches »Finanzkommunikation – Chancen durch Kreditmediation« und weiterer Veröffentlichungen sowie Initiator jährlicher Mediationsforen an diversen IHKs.

Heute wird Herr Engelmann bei hocheskalierten Konflikten wie zwischen Bankkunden und der Kreditwirtschaft bundesweit als Spezialist für Bankkonflikte nachgefragt.

Ulli Engelmann ist Autor des Beitrags »Streitbeilegung in der Kreditwirtschaft«.

Cornelius Fischer

Cornelius Fischer ist Rechtsanwalt im Hamburger Büro von KPMG Law und auf Arbeitsrecht und Mediation spezialisiert 2008 nahm Herr Fischer am Mediation Moot-Court  der ICC in Paris für die Universität Heidelberg teil. 2013 belegte Herr Fischer den dritten Platz beim DAV-Redewettstreit und war dabei der erfolgreichste Anwalt in Deutschland unter 30 Jahren.

Cornelius Fischer ist Co-Autor des Beitrags »Konfliktkosten 2.0 – mit dem Konfliktkostenrechner zur Konfliktkompetenz«.

Ildiko Gaal-Baier

Ildiko Gaal-Baier ist gebürtige Ungarin, Rechtsanwältin und Wirtschaftsmediatorin mit langjähriger Erfahrung als Unternehmensjuristin. Nach dem Jurastudium in Hannover und dem juristischen Vorbereitungsdienst in Niedersachsen und in Budapest begann sie ihren beruflichen Einstieg in der Versicherungswirtschaft im Bereich Industriehaftpflichtversicherung in Köln. 1999-2010 arbeitete sie als Unternehmensjuristin für international agierende Industrieunternehmen in Rechtsabteilungen. 2011 erwarb sie die Zusatzqualifikation Mediatorin in der Wirtschaft- und Arbeitswelt an der Akademie Perspektivenwechsel in München und gründete das Mediationsbüro am Schloss Seefeld.

Aktuell berät sie als Rechtsanwältin mittelständische Unternehmen bei Vertragsgestaltungen und zur alternativen Konfliktbeilegung. Ildiko Gaal-Baier veröffentlicht und hält Vorträge zu den Themen »grenzüberschreitende Konflikte« und »Mediation bei der Entstehung und Anpassung von schriftlichen Verträgen (Deal Mediation)«.

Sie ist u.a. Autorin des Länderberichtes über die rechtlichen Rahmenbedingungen der Mediation in Ungarn für die Online-Publikation Cross-Border Mediation / Mediation über Grenzen und des Interviews zu »Mediation bei den Beziehungsbereitschaftsdiensten in Ungarn«.

Sie erreichen Ildiko Gaal-Baier über www.gaal-mediation.de.

Dr. Thomas R. Henschel

Thomas R. Henschel hat in Berlin Geschichte und Germanistik studiert. 1990 war er als DAAD Stipendiat in Washington D.C. Nach seiner Promotion baute er an der Bertelsmann Stiftung den Bereich »Alternativer Umgang mit Konflikten« auf und leitete das Vorstandsprojekt »Internationales Netzwerk für Toleranz, Menschenrechte und Demokratie«. Als Direktor der Forschungsgruppe Jugend und Europa am Centrum für angewandte Politikforschung der Universität München beriet er die Bundesregierung in Europafragen. In dieser Funktion initiierte er gemeinsam mit der EU-Kommission Bildungsprojekte und führte diese durch.

Aufbauend auf seine Mediationsausbildung im Jahre 2000 spezialisierte er sich auf Mediation in der Wirtschaft, insbesondere auf die Konfliktlösung in nationalen und internationalen Unternehmen, auf Nachfolgefragen in Familienunternehmen und auf Auseinandersetzungen zwischen Regierungen, NGO´s und Stake-Holdern. Zusätzlich zu seiner Tätigkeit als Führungskräftecoach und Wirtschaftsmediator gründete er 2002 die Mediationsakademie Berlin (MAB); bis heute gestaltet er die Wirtschaftsmediationsausbildung in Deutschland wesentlich mit. Als Vorstand vertritt er die Deutsche Gesellschaft für Wirtschaftsmediation e. V. (DGWM), ein Zusammenschluss führender Wirtschaftsmediatoren in Deutschland.

Dr. Henschel lehrte bereits an verschiedenen Universitäten als Gastprofessor, u.a. an der Hebrew University of Jerusalem und der Freien Universität Berlin. Zurzeit hat er einen Lehrauftrag an der European Business School (EBS) in Mediation und der Frankfurt School of Finance & Management.

Zu seinen Veröffentlichungen zählen wissenschaftliche Publikationen zur Europäischen Integration, Beiträge zur Toleranzförderung, Titel zum Themenbereich Mediation sowie der Lehrfilm »Das U-Modell der Mediation«, der einen Wirtschaftsmediationsfall wiedergibt.

Dr. Henschel ist Autor des Beitrags »Mediationsausbildung – und dann? Fortbildung!«

www.trhenschel.de

www.mediationsakademie-berlin.de

www.deutsche-gesellschaft-wirtschaftsmediation.de

Dr. Alexander Insam, M.A.

Dr. Alexander Insam ist Rechtsanwalt, Fachanwalt für Arbeitsrecht, Mediator und Partner der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und der KPMG Rechtsanwaltsgesellschaft mbH (KPMG Law) in Frankfurt. Er ist Mitglied des Leadershipteams der CHRO Services der KPMG, die in Deutschland mit mehr als 300 Berufsträgern aus einer Hand rechtliche, steuerliche und wirtschaftliche Beratungsleistungen für CHRO´s und Personalleiter zur Optimierung der HR Arbeit und der Leistungsfähigkeit der Workforce in Unternehmen erbringen.

Ein aktueller Beratungsschwerpunkt von Dr. Insam ist »Sound Compensation«, d.h. die Unterstützung von Banken, Versicherungen und Fondsgesellschaften beim Umgang mit und der rechtssicheren Umsetzung von regulativen Vorgaben für Vergütungssysteme von Vorständen, Geschäftsführern, sog. Risk Takern und Mitarbeitern aus arbeitsrechtlicher und aufsichtsrechtlicher Perspektive.

Dr. Alexander Insam hat zunächst Jura in Heidelberg studiert und über Eingriffe Dritter in das Arbeitsverhältnis – Mobbing, Druckkündigung und Headhunting promoviert. Das Interesse für Konflikte im Arbeitsleben hat Dr. Insam dann in einer praktischen Mediationsausbildung und einem Mediationsstudium an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder vertieft. Das Thema seiner Masterarbeit war bereits 2007 der Entwurf eines Mediationsgesetzes für Deutschland (mit Henning Tischendorf). Seit 2006 ist Dr. Insam als Mediator und seit 2007 als Lehrbeauftragter für Mediation erst an der Universität Heidelberg und dann an der Universität Bayreuth tätig. Seit 2008 widmet sich Dr. Insam vor allem der Erforschung von Konfliktkosten und Konfliktmanagementsystemen und ist Initiator und Autor der ersten beiden Konfliktkostenstudien in Deutschland (Konfliktkostenstudie – Die Kosten von Reibungsverlusten in Industrieunternehmen, KPMG 2009 mit Science Partnern Dr. Wilfried Kerntke und Prof. Dr. Uwe Seidel sowie Best Practice Konflikt(kosten)-Management 2012 – Der wahre Wert der Mediation, KPMG zusammen mit der Unternehmerschaft Düsseldorf und weiteren Autoren). 2009 gründete Dr. Insam gemeinsam mit Prof. Stephan Breidenbach und Prof. Uwe Seidel das Zentrum für Konfliktkostenforschung an der Humboldt-Viadrina School of Governance. Von 2012-2013 absolvierte Dr. Insam an der Stanford University ein weiterführendes Studium »Strategic Decision & Risk Management« und integrierte daraufhin Fragen der richtigen Entscheidungsprozesse und Führungskultur in seine Konfliktkostenarbeit und die Unterscheidungen zwischen dysfunktionalen Konfliktkosten (Konfliktschlamm) und funktionalen Konfliktkosten (Konfliktgold) mittels der Konfliktkompetenz der Führungskräfte eines Unternehmens.

Dr. Insam hält nationale und internationale Vorträge und Workshops zum Thema Mediation und Konfliktkostenmanagement und ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen, hier des Beitrags »Konfliktkosten 2.0 – mit dem Konfliktkostenrechner zur Konfliktkompetenz«.

CHRO

Steffen Kanis

Diplome in Politologie (Otto-Suhr-Institut Berlin) und Pädagogik (Philipps-Universität Marburg/Lahn).

Ausbildungen zum Trainer für kulturübergreifende Verständigung, Mediator, Deeskalationstrainer und Gendertrainer.

Weiterbildungen in Kommunikation, Gesprächsführung und Verhandlungsführung, Interkultureller Kommunikation, Gewaltprävention, Vermittlung von Sozialkompetenzen, Rhetorik,Trainer für Managing of Diversity, Methoden und Konzepte zur Umsetzung geschlechterpolitischer Strategien und Anti-Bias.

Beruflicher Hintergrund

  • Bildungsreferent, Seminarleiter, Dozent und Trainer; Lehrbeauftragter an der TU-Berlin für interkulturelle Kommunikation
  • Entwicklungsarbeit in der Associacao Monte Azul in Sao Paulo / Brasilien
  • Mitbegründer der Trainingsoffensive e.V.; Weiterbildungsangebote (Train-the–Trainer) für Migrantinnen und Migranten; Zukunftswerkstätten und (Interkulturelle) Trainings; Politische Bildung
  • Vorbereitungsseminare für Auslandsaufenthalte (DED / DANA)
  • Koordination Schulsozialarbeit; (Teil-) Projektleitung und Koordination in verschiedenen Qualifizierungsprogrammen; (NAPAP, LOS, XENOS, LAP, IOS, Aktion Mensch u.a.); Moderation von Netzwerk- und Stadtteilarbeit; Vorstandstätigkeit in gemeinnützigen Verein (Trainingsoffensive e.V.)
  • Veröffentlichungen in Zeitschriften und Broschüren (Interkulturelle Beiträge 43)

Steffen Kanis ist Autor des Beitrags »Mediation und Diversity«.

Mediation in Diversity

Dr. Wilfried Kerntke

Dr. Wilfried Kerntke ist Mediator (BM) und Berater für Organisationsentwicklung. Er berät Unternehmen in Deutschland und in unterschiedlichen europäischen Ländern.

Seit 1994 als Mediator tätig, gehört er zu den Pionieren des Fachs in Deutschland. Seine fachliche Leidenschaft ist die Erforschung und Förderung der Schnittmengen und wechselseitigen Einflüsse von Mediation und Organisationsentwicklung. Sein Buch »Mediation als Organisationsentwicklung« (Bern 2004, 2. Aufl. 2009) hat das Fach Organisationsmediation geprägt.

Kerntkes Arbeitssprachen, über das Deutsche hinaus, sind Englisch, Französisch und Italienisch. Als Co-Präsident der in Paris ansässigen Vereinigung von Verhandlern in Cross-Border Wirtschaftsauseinandersetzungen, Worldwide Negotiation, ist er in ständigem Arbeitskontakt mit Kollegen in 18 Ländern. In Italien ist er der Risponsabile Scientifico zweier Mediations-Lehrinstitute.

Gemeinsam mit Bernd Fechler ist Dr. Kerntke geschäftsführender Gesellschafter der inmedio frankfurt GmbH.

Dr. Wilfried Kerntke ist Autor des Beitrags »Besondere Herausforderungen in internationalen Mediationen«.

www.inmedio.de

Lars Peterson

Lars Peterson ist gegenwärtig Partner der Velocity Management Group, VMG und der Goldratt Implementation Group Europe. Er studierte zunächst Business Adminstration in Lund, Schweden sowie Sprachen und Wissenschaftspolitik an der Universität von Sussex, GB.
Mit der mehrjährigen Erfahrung in bedeutenden Industrieunternehmen hat er eine Beratungsfirma mitbegründet, die Fertigungsunternehmen in der Anwendung von Lean-Management und der Engpasstheorie berät.
Zum Ende der neunziger Jahre begann er den Schwerpunkt auf den Aufbau von schnellen und effektiven Forschungs- und Entwicklungsorganisationen zu legen. Zu den Herausforderungen des Multi-Projektmanagements werden insbesondere die Methoden des Critical Chain Project Managements und das Agile Management eingesetzt, welche mittlerweile von Firmen in Europa, aber auch in den USA und Asien eingesetzt werden. Im Jahr 2006 erhielt er ergänzend einen Executive MBA-Abschluss von der Universität Lund.
Lars Petersons Engagement gilt insbesondere der Initiierung von Veränderungsprozessen, die unter anderem mit Softwarelösungen und Leistungsverbesserungen den Unternehmensbeschäftigten eine bessere und reibungsfreiere Zusammenarbeit ermöglichen.

www.vm-g.com, www.gig-europe.eu

lars.peterson@vm-g.com

Lars Peterson ist Co-Autor des Beitrags »Konfliktmanagement: Potential zur nachhaltigen Effizienzsteigerung in Wirtschaftsunternehmen«.

Elke Pölzl

Elke Pölzl ist eingetragene Mediatorin (BMJ), Diplom-Lebensberaterin (Integrative Gestaltberatung), Mobbingberaterin, Paar- und Sexualberaterin. Geboren wurde sie 1960 in Graz, Österreich. Sie leitet die »Interne Krisenprävention und –intervention« der Stadt Graz und ist Mitglied im Fachbeirat des Betrieblichen Gesundheitsmanagements im Magistrat Graz.

Elke Pölzl ist seit 1981 hauptberuflich bei der Stadt Graz beschäftigt, bis 1998 war sie in den Abteilungen für Steuern und Abgaben und Rechnungswesen tätig. Seit 1999 ist sie die Inhaberin einer Stabstelle des Magistratsdirektors, der »Internen Krisenprävention und –intervention«, und bietet den MitarbeiterInnen, besonders auch den Personalverantwortlichen, Unterstützung und Beratung. Die Zuständigkeitsbereiche umfassen die psychosoziale Beratung der Beschäftigten, das interne Konfliktmanagement mit den KonfliktlotsInnen und die betriebliche Suchtprävention mit den Erstansprechpersonen.

Im Rahmen der Prävention wirkt die Stabstelle bei der Planung und Einrichtung von Handlungs‐, Kommunikations‐ und Entwicklungsstrukturen mit. Im Rahmen der Intervention bietet die Stabstelle Unterstützung bei der Konzeption und Durchführung adäquater Maßnahmen.

Elke Pölzl ist Autorin des Beitrags »Konfliktkultur 2.0: das organisationsübergreifende Konfliktmanagementsystem der Stadt Graz«.

Kontakt:
Elke Pölzl, MSc
Magistratsdirektion
Interne Krisenprävention und -intervention
Stadt Graz
Dreihackengasse 49 | 8020 Graz
Mobil: +43 664 60 872 2290

elke.poelzl@stadt.graz.at
www.graz.at/krisenintervention

Dr. Christa D. Schäfer

Dr. Christa D. Schäfer ist Pädagogin und Mediatorin. Als Coach, Mediatorin, Supervisorin, Sozialmanagerin, Systemische Beraterin und Trainerin verschiedener Programme zum Emotionalen und Sozialen Lernen arbeitet sie mit vielen unterschiedlichen Menschen an deren Zielen und Konflikten.

Ihre Ausbildung zur Mediatorin absolvierte sie im Jahr 2000 in Berlin. Seit der Zeit ist sie als Mediatorin BM®, seit 2005 auch als Mediationsausbilderin BM® tätig. Zunächst mediierte und trainierte sie im Bereich der Schule in vielen Grund-, Ober- und Berufsschulen Berlins und Deutschlands. 2002 gründete sie das MediationsZentrum Berlin als einen Ort, der sich auf Nachbarschafts- und Gemeinwesenkonflikte, aber auch auf Familienkonflikte im Stadtteil konzentriert.

Frau Dr. Schäfer ist weiterhin im Themenfeld zwischen Pädagogik und Mediation tätig. Neben Mediationen und Mediationstrainings im Kita- und Schulumfeld bearbeitet sie sehr erfolgreich Konflikte im Familienkontext sowie zu verschiedenen Wirtschaftsthemen. In ihren Trainings zur Mediation sowie in ihrer Tätigkeit als Lehrbeauftragte an verschiedenen Hochschulen gibt sie ihre diesbezüglichen Kenntnisse und Erfahrungen gerne weiter. Als Autorin hat sie bereits verschiedene bekannte Fachbücher in Pädagogik und Mediation verfasst, zudem veröffentlicht sie regelmäßig Artikel zu ihren Themen in ihrem Blog.

Sie gestaltet aktiv im Leitungsgremium des Bundesverbandes Mediation (BM) die Fachgruppe »Mediation in Familie und Partnerschaft« sowie die Ländergruppenleitung Nord. Seit einem Auslandsaufenthalt in Tucson / Arizona bietet sie Elder Mediation als Spezialbereich der Mediation an.

2012 hat sie die comedu GmbH gegründet, communication – mediation – education, ein Unternehmen, das sich auf Dienstleistungen und Visionen zwischen Pädagogik und Konfliktbearbeitung spezialisiert hat.

Dr. Christa Schäfer ist Autorin des Beitrags »Elder Mediation«.

www.ChSchaefer.de

www.mediation-berlin-blog.de

www.mediationszentrum-berlin.de

www.comedu.de

E-Mail: mail@ChSchaefer.de

Olaf Schulz

Olaf Schulz wurde 1970 in Potsdam geboren. Er ist Diplom-Sozialpädagoge, Mediator/Ausbilder (BM®), Systemischer Familientherapeut und Berater, Systemischer Supervisor, Casemanager für Kinderschutz DGCC (isFK nach §8a SGB VIII) und Fachberater Psychotraumatologie.

Er hat die »Beratungsstelle Lösungsweg für Familienberatung und –therapie, Mediation und Supervision« und die »Mediationsstelle Potsdam« gegründet und langjährig geleitet. Ebenso ist er Gründungsmitglied und langjähriger Leiter der Fachgruppe Gemeinwesenmediation des Bundesverbandes Mediation (BM) sowie Leitungsmitglied der Fachgruppe Familie und Partnerschaft des BM. Olaf Schulz ist in einer Familienberatungsstelle in Potsdam und freiberuflich tätig.

Fachliche Schwerpunkte sind u.a. Mediation bei hochstrittigen Familienkonflikten, Beratung und Therapie bei (sexueller) Gewalt in Familien, Begleitung von Kinderschutzfällen und Supervision; außerdem Fort- und Weiterbildungen in diesen Bereichen.

Olaf Schulz hat zwei Kinder.

Olaf Schulz über seine Arbeit: »In meinen beiden Tätigkeitsfeldern, der Mediation und systemischen Familientherapie geht es um Klärungs- und Veränderungsprozesse einerseits mit Einzelpersonen, Paaren und Familien, andererseits auch im Rahmen von Organisationen und im Gemeinwesen. Mein Vorgehen und die behandelten Themen in diesen Bereichen mögen oft verschieden sein, ein Leitmotiv allerdings, das ich im Ausspruch vom Sufi-Poeten Rumi am treffendsten formuliert finde, bleibt dasselbe: >Jenseits von Richtig und Falsch liegt ein Ort. Dort treffen wir uns.< In der Therapie und der Mediation, sind Achtsamkeit und Akzeptanz gegenüber der jeweils persönlichen Lebenssituation und dem eigenen Rhythmus der Klärungsprozesse der Menschen, die ich begleite, für mich wesentliche Eckpunkte meiner Arbeitshaltung. Neben dieser Tätigkeit biete ich regelmäßig zu verschiedenen Themen der Mediation, des systemischen Arbeitens und des Kinderschutzes Workshops und Seminare an, wobei mir eine praxisnahe Form dabei sehr am Herzen liegt.«

Olaf Schulz ist Autor des Beitrags »Szenen eines Mediatorendaseins: Grisus Auftritt«.

Kontakt: olaf.schulz@achtsame-wege.de

www.achtsame-wege.de

Dr. Jürgen von Oertzen

Dr. Jürgen von Oertzen ist hauptberuflich als  Mediator, Konfliktmanager und Ausbilder für Moderation, Mediation und Teamwork tätig. Der promovierte Politikwissenschaftler mit international gesammelten Erfahrungen in Wissenschaft, angewandter Forschung sowie Politik- und Unternehmensberatung bietet Mediation und Konfliktmanagement bundesweit an und ist oft zwischen Hamburg, Berlin und Karlsruhe unterwegs. Dr. von Oertzen ist nach den Richtlinien des Bundesverbands Mediation in Wirtschaft und Arbeitswelt (BMWA) ausgebildet und zertifizierter Mediator im Bundesverband Mediation (BM) und in der Arbeitsgemeinschaft Familienmediation (BAFM). Sein Arbeitsschwerpunkt liegt in der Wirtschaftsmediation und der Klärung von Erbschaftskonflikten. Er hat Mediation an der Europa-Universität Viadrina studiert und seine Abschlussarbeit über die Etablierung von Konfliktmanagementsystemen in Unternehmen geschrieben.

In aktuellen Veröffentlichungen beschäftigt er sich darüber hinaus mit der Methodik von Mediationsforschung und dem Stand der deutschen Mediationswissenschaft insgesamt. Er hat 2010 die unabhängige Forschungsgruppe Mediation gegründet.

Dr. von Oertzen ist u.a. Autor der Beiträge »Wie finde ich die passende Mediationsausbildung?«, »Wie lässt sich eine Mediations-Übungsgruppe effektiv gestalten?«»Klärungshilfe und Mediation« und der Reihe »Praxistipps für schwierige Situationen in der Mediation«.

www.einigungshilfe.de